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dem freiherrlichen Titel vorgekommenes, läiigst erloschenes Adelsge-schlecht, welches wohl von dem gleichnamigen Stammschlosse eineMeile von Lauingen, in dessen Nähe die Donau die Brenz aufnimmt,den Namen erhalten hat. Sibotho Graf v. Gundelfingen, von 1227bis 1252 Bischof zu Augsburg, starb 1262 im Kloster Kaisersheim u.Andreas Freih. v. Gundelfingen war von 1302 —1315 Bischof ZuWürzburg, In Niederösterreich, wohin das Geschlecht aus Schwabengekommen, war Weickard Freih. v. G. 1534 Herr auf Altenhofen u.kaufte 1542 auch einige Gülten und Unterthanen zu Kembs, Wink-lern etc., welche Gülten mit Altenhofen und Kembs noch 1562 dieFreiherren Eberhard und Ludwig besassen, die im genannten Jahredie landesfürstlichen und bambergischen Lehen darüber empfingen.Nach dieser Zeit ist der Name des Stammes in Nieder-Oesterreichnicht mehr vorgekommen.
Wigul Ihnid, r. s. 215—219. — Galthe, II. S. 394 u. 395. — Salver, S. 225. 227 u. 229.— Wissgrill , III. S. 450.
(aiiiMlelshciiii. Altes, schwäbisches u. fränkischesAdelsgeschlecht,welches in Franken zu der reichsunmittelbaren Ritterschaft des Can-ton Altmühl gehörte. Das gleichnamige Stammgut liegt eine Stundevon Günzenhausen an der Altmühl. Als Stammvater wird Rudolph,welcher 1336 lebte, genannt und das Geschlecht erlosch 1680 mitMartin Joachim Christoph v. G. •—■ Näheres giebt Biedermann an.
Pastor.ius, Franconia rediv. S. 486. — Gauhe. II. S. 385 u. 386. — Biedermann, CantonAltniühl,-Tab. -'ÖS!—205. — Salver, S. 343. — Siebmachbr, II. 89: v. G. Schwäbisch. — v.Meding. III. S. 239: auch nach dem W.-B. des Costnitzer Coucilii.
(iiiiiilelshcinicr. Ein zu der im vorstehenden Artikel besprochenenFamilie nicht gehörendes Geschlecht, aus welchem Andreas v. Gun-deltinger, k. preuss. Hofrath, Leibmedicus des Königs Friedrich I. u.Director des Collegii medici in Berlin, 1715 starb. Derselbe warein Sohn des Predigers zu Feuchtwangen und brachte den Adel indie Familie, doch ist Näheres über das Diplom nicht aufzufinden.
Freih. v. Ledebur, I. S. 299.
(iimilcrstlorf, s. Teufel v. GuUdersdorf, Freiherren.
Gundiscli. Altes, niederösterr. Adelsgeschlecht zu Kirchberg,welches sich, ohne Vornamen und Jahrszahlen, in den ältesten Ge-denkbücheni der .niederösterr. Landmanngeschlechter findet. — Va-lentin Gundisch zu Kirchberg an der Wild, Ritter, erhielt 1492 dor-tige Liechtensteinische und Chünringische und 1496 landesfürstlicheLehen zu Azelstorff etc. Nach Freiherr v. Ennelkel ist der Stamm1526 ausgestorben.
Wissgrill, III. S. 450 und 451.
Guiidlach. Ein dem meklenburgischen Adel zugezähltes Geschlecht,welches im Anfange des 15. Jahrh. vom K. Ruprecht den Adel erhielt,welcher 1748 eilf Brüdern und Vettern v. Gundlach von Neuem be-stätigt wurde. Die Familie, aus welcher mehrere Sprossen in der k.preuss. Armee standen, erwarb in Meklenburg die Güter Leitzen,Ilinrichsberg, Dargun u. Rumpshagen und Christian Friedrich v. G.,gest. 1804, war Herr auf Strassburg in Westpreussen. Das genannte