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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
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wandten, den k. k. Hauptmann v. Troll, substituirt. Nach Wiss-grill lebte in Niederösterreich zu seiner Zeit auch noch aus einemanderen Zweige dieses Stammes Joseph Ignaz v. Grechtler, welcher1789 das Gut und Schloss Jedtelsee kaufte. Ist diese Angabe überden gleichen Ursprung desselben mit den Freiherren v. Grechtlerrichtig, so gab es noch ein anderes Geschlecht dieses Namens, des-sen Wappen sich in sonst zuverlässigen Sammlungen, wie folgt, fin-det. Der Schild ist der Länge nach und in der rechten Hälfte quergetkeilt, also dreifeldrig: 1 rechts oben, drei, 1 u. 2, die Hörner nachunten gekehrte Halbmonde, 2 rechts unten, drei, 1 und 2, strahlendeSterne u. unter denselben ein Bienenkorb und 3, In der linken Schil-deshälftc, eine freistehende, oben mit einem sechsstrahligen, goldenenSterne besetzte Pyramide.

Wissgrili, III. S. 384386. Megerle v. Mühlfeld, S. 53 und 54.

dreck v. Koclicmlorf. Altes, fränkisches, schwäbisches und rhein-ländisches Adelsgeschlprhtj welches wegen des Stammhauses Iiochen-dorf zu der reichsunm5'f ! telbaren Ritterschaft des Cantons Ottenwaldgehörte. Als Stammvater wird Conrad Greck v. Kochendorf genannt,welcher um 1400 lebte und mit Cunigunde v. Yenningen vermähltwar. Der Stamm blühte fort und zwar bis zur Mitte des 18. Jahrh.,in welcher Wolf Conrad (V.) Greck v. Kochendorf, kurbayer. Oberst,27. Nov. 1749 denselben schloss.

Bucelini,. II. b. S. 141. v. Hat/stein, I. S. 236 und III. S. 224229. Biedermann,Cuntou Ottenwald, Tab. 274276. Siebmacher, II. 85 und III. 107: Greck v. K., Schwä-bisch. Supplera. zc Siebin. W.-B. IV. 12 u. VII. 27. v. Meding, III. S. 226.

Grcf v. Grcfenburg, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom vom

з. August 1634 für Johann Gref v. Grel'enburg.

v. Hellbach, I. S. 455.

Grefrath. Ein zu dem adeligen Patriciate der Stadt Cöln ge-hörendes Adelsgeschlecht, welches noch gegen Ende des 17. Jahrh.vorkommt.

Fahne, I. S. 118. Freih. v. Ledebur, I. S. 2S3.

Gregersdorlf. Altes, schlesisches Adelsgeschlecht, welches seinenStammsitz zu Kurtwitz im Briegischen hatte u. schon 1586 die GüterDanchwitz, Dürr-IIartau, Gregersdorf und Jordansmühle besass undspäter auch Ranschwitz, Kuhnau, Klein-Jeseritz und Pudigau imjetzigen Kr. Nimptsch an sich brachte. Die beiden letztgenanntenGüter standen der Familie noch 1719 zu.Von den zahlreichenSprossen des Stammes hat Siuapius mehrere angegeben. 1586 sassCaspar v. G. zu Gregersdorf im Briegischen, Heinrich v. G. u. Niclaszu Kurtwitz, Caspar v. G. zu Jordansmühle und Dürr - Hartau undFriedrich zu Danchwitz; Heinrich v. G., Herr auf Jordansmühle, wargegen Ende des 16. Jahrh. Landes-Aeltester des Fürstenthums Brieg

и. Hofrichter der Weichbilder Strehlen u. Nimptsch; Georg Christophv. G. kommt 1664 als Landes-Aeltester der Weichbilder Strehlen u.Nimptsch vor und zu und nach Anfange des 18. Jahrh. war JohannHeinrich v. G. Herr auf Klein - Jeseritz und Pudigau. Der Letzterewar dreimal vermählt, doch starben die Nachkommen aus erster Ehe

Kneschke, Deutsch. Adels-Lox. IV. 2