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und Wolfgang Grafonwerder und Georg Schrott die edelvesteu Ritterwaren 1480 und 1481 bei dem Aufgebote Hauptleute über das Fuss-volk zu Steyer. Später, unter der Regierung des K. Ferdinand I, wardas Geschlecht bereits gänzlich erloschen.
Wissgrill, III. S. 372—374.
dralf, drallen, drave, Graveii (im Schilde fünf, 3 und 2, Rosen).Altes, "rheinländisches und westphälisches Adelsgeschlecht. Dasselbesass schon 1341 zu Graven im Kr. Opladen und 1436 zu Elp im Kr.Mettmann, hatte Hackfurt im Kr. Recklinghausen 1550, Anröchte imKr. Lippstadt 1570 und Förde im Kr. Olpe 1584 inne und war noch1667 mit Hassel im Kr. Reckliughausen begütert.
Fahne , 11. »S. 49. — Freih. v. Ledebur , I. S. 2S0.
drall' (im Schilde sieben, 3. 3 und 1.. Rauten). Das angegebeneWappen führte 1733 Friedrich v. Graff, Fähnrich im k. preuss. Regi-mente v. d. Goltz. Derselbe war der Sohn Einer v. Schierstedt. Freih.v. Ledebur vermuthet, dass er aus dem Geschlechte entspross, zu wel-chem Josua Georg de Grave, de Graft oder de Graf, wie dasselbe inverschiedenen Documenten genannt wird und welches in der AltmarkWelle im Kr. Stendal 1679 und Flessau im Kr. Osterburg 1683 be-sass, gehörte.
Freih. v. Ledebur , I. S. 280.
dralf, Hilter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom vom 13. März1841 für Adalbert Graff, k. k. Regier.-Rath u. Polizei-Director inLinz.
Handschriftl. Notiz.
dralf v. Ehrenfcld, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand.Diplom vom 16. Novemb. 1802 für Johann v. Graff, k. k. Major undTiroler-Landschützen-Commandanten, mit dem Prädicate: v. Ehrenfeld.
Handschriftl. Notiz. — Megerle v. Mühlfeld , Erganz.-Bd. S. 61.
dralf, dralf v. Ortenberg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1812 für Simon Graff, k. k. Hauptmann bei Graf v. Kaunitz-RietbergInfanterie, mit dem Prädicate: v. Ortenberg. — Der Stamm hat fort-geblüht: in neuester Zeit war Alexander Graf v. Ortenberg k.k. Haupt-mann I. Gl. im 59. Infant.-Regim.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. 8. 302.
dralfen (im Schilde zwei Adlers-Flügel). Paderbornsches Adels-geschlecht, aus welchem Jost v. Gräften 1628 mit dem Gute Wich-mannsburg belehnt war.
Freih. v. Ledebur, I. S. 280.