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Gottswalde im Kr. Mohrungen, Alexander v. G., Herr auf Kolaczkowoim Kr. Gnesen und Carl v. G. mit Gemahlin, Johanna geb. v. Jezio-rowska, auf Borek und Bruczkow im Kr. Krotöschin.j
N. Pr. A-L. II. S. 275 u. 276. — Freiherr v. Ledebur, I. S. 282. — VV.-B. der Preuss.Monarch. III. 81.
Graereniayer. Reichsadelsstand. Diplom vom 18. Dec. 1745für Christoph Graevemayer, kurbraunschw.-lüneburg. Klosterrath.Die amtliche Bekanntmachung dieser Erhebung erfolgte zu Hannover26. Oct. 1748. — Die Familie hat fortgeblüht und gehört durch denBesitz des Gutes Bemerode und zweier Güter in Münder im Calen-bergischen im Königr. Hannover zu dem ritterschaftlichen Adel derCalenberg-Göttingen-Gruhenhagenschen Landschaft.
Freih. v. d. Knesebeck. S. 189. — Suppl. r.u Siebin. W.-B. I. 36 und IX. 16. — VV.-B. d.ftgr. Hannover, E. 9 und S. 7. — Kneschke, I. S. 176.
(iraerenitz, (Irevciiitz, Glrabenitz, auch («rafen. Reichsgrafenstand.Diplom vom l.Sept. 1707 für Friedrich Wilhelm v. Graevenitz, herz,württemb. Oberhofmarsch., Premier-Minister, Gouverneurder gefürste-ten Grafschaft Mümpelgard etc. — Altes, märkisches Adelsgeschlecht,welchesnach Angelus unter dem K. Heinrich I. in die Marken gekommensein soll. Dasselbe war schon in der zweiten Hälfte des 14. Jahrh. in derAltmark, in welcher auch ein gleichnamiges Gut unweit Stendal liegt,mit mehreren Gütern angesessen und breitete sich später in Meklen-burg, in Württemberg, im Brandenburgischen, wo die Familie in Kur-Brandenburg das Erbtruchsessen-Amt erhielt, in Pommern, Ost-preussen, im Posensehen, in Schlesien, den Rheinlandeu etc. aus. —Urkundlich kommt aus älterer Zeit Johann v. G. 1534 in einemDiplom des Stifts Bardowick (im jetzigen Kgr. Hannover) vor. —Aus den Marken kam die Familie nach Meklenburg, wo dieselbeschon 1598 mit Dodow im Amte Wittenburg begütert war und im17. Jahrh. die Güter Werle, Wantzlitz, Zierzow, Schläue, Schwanen-heide, Waschow etc. an sich brachte. Aus der meklenburgischenLinie lebte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrh. Friedrich v. G., herz,meklenb.-schwer. Geh. Rath, Oberhofinarschall und Kammerpräsi-dent etc., verm. mit Dorothea Margaretha v. Wendessen, gest. 1718,aus welcher Ehe eine zahlreiche Nachkommenschaft entsprosste,über welche Gauhe sehr genaue Nachrichten gegeben hat. Zu der-selben gehörte der obengenannte Graf Friedrich Wilhelm, gest. 1754als k. preuss. General-Lieutenant, nachdem er mit seiner Familieam herzogl. württemb. Hofe in Ungnade gefallen war. Graf FriedrichWilhelm wurde 1726 in das fränkische Reichsgrafen-Collegiuin ein-geführt, und wurde 1727 auf dem Kreis-Convente zu Nürnberg auchals fränkischer Kreisstand aufgenommen, und zwar wegen der vonWürttemberg aus dem-Limpurgischen Heimfalle verliehenen Herr-schaften Welzheim, Waibelhueb und Ober-Limbach, welche jedochspäter von Württemberg wieder an sich gezogen wurden. — Von demältesten Sohne desselben aus zweiter Ehe mit Catharina v. Oertzen,gest. 1703, stammte Graf Friedrich Wilhelm, gestorb. 1760, bis1733 herzogl. württemb. Oberhofmarsehall, verm. mit Sophie Luisey. Wendessen, gest. 1779. Yon demselben steigt die ^tammreihe,