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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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Uotheiiwahl. Böhmischer Adelsstand. Diplom vom 8. Juli 1658für Melchior Aloysius Gothenwald.

v. Hellbach , I. S. 448.

(iotscli. Ein ursprünglich aus Schlesien stammendes Adelsge-schlecht, einesStammes und Wappens mit denSchaffgotschen, welchesin Ostpreussen, zumeist im Neidenburger Kreise, mehrere Güter er-worben hatte. Der Name: Gotsch ist die Verkleinerung des Namens:Gotthard. Zahlreiche Sprossen des Stammes haben in der k. preuss.Armee gestanden. Matthias v. G., k. preuss. Oberstund Commandantzu Spandau, verin. mit Theresie v. Sahla, starb 1739, und ein Bruderdesselben, Georg v. G. war Herr auf Dietrichsdorf. Johann Jacobv. G., k. preuss. Oberstlicutenant a. D., starb 1773 und sein gleich-namiger Sohn 1832 als Gensdarmerie-IIauptmann. Derselbe war zu-erst mit einer v. Prittwitz und später mit einer v. Freiburg a. d. HausePassolo vermählt. Von vier Söhnen desselben trat der älteste 1829in k. russische Dienste, zwei starben als k. preuss. Offiziere in derBlüthe der Jahre zu Neisse und der vierte war später Lieutenant imGardereserve-Infant.-Regim. zu Spandau.

Hertel, Silcsiogr. renov. S. 688. Sinapius, IT. S. 645. N. Pr. A.-L. II. S. 270. und271 und V. S. 187. Freih, v. Ledebur, 1. S. 274. Siebmacher , I. 61: Die Götschen,Schlesisch.

Gotschalkowski, («ottschalkowski, Goczalckowski, auch Freiherren.

Böhmischsr alter Freiherrnstand. Diplom von 1705 für Georg Lud-wig Goczalkowski v. Goczalkowicz. Altes, polnisches, in den StammGrzeniawa oder Streniawa eingetragenes Adelsgeschlecht, welches indas Fürstenthum Teschen kam, wo auch das Stammhaus Goczalkowitzunweit Pless liegt und welches auch in der Gegend von Pitschen undLublinitz begütert wurde. In l'reussen kam später das Geschlechtunter dem Namen". Gottschalksdorf vor. Freiherr Adam Wenzel,ein Sohn des obengenannten Freiherrn Georg Ludwig, Herr auf Ober-Lischna und Neudeck, desFürstcnthums Teschen Landrechts-Assessor,war.1740 Oberlandmarschall und um dieselbe Zeit war Johann Diet-rich AchatiusG. v. G. Herr auf Mashama u. Maximilian G. v. G. Herrauf Laschen. Von der freiherrlichen Linie kommt noch 1745 Frei-herr Heinrich als Herr auf Ober-Rosen bei Pitschen vor und einG.v. G.war 1760 Landrath des Kreises Lublinitz und hatte aus der Ehe miteiner v. Larisch eine Tochter, welche sich mit Martin v. Kobilinskivermählte und mit der nach Allem der Stamm u. Namen in Preussenausgegangen ist.

Okolski, III. S. 130. Sinapius, I. S. 411 und II. S. 339. Gauhe , II. S. 369. Me-gerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 60. N. Pr. A. L. V. S. 188. Freih. v. Ledebur , I. S.^74. Siebmacher, I. 76.: Gotachalkowsker, Schlesisch. v. Meding , II. S. 208.

Gottberg. Reichsadelsstand. Diplom v. 8. Nov. 1595 für die Ge-brüder Peter und Paul Gottberg. Ein ursprünglich Hinter-Pom-mern angehörendes Adelsgeschlecht, welches schon im Anfänge des17. Jahrh. mit Gross-und Klein-Dübsow im Kr. Stolp und Werder imKr. Wollin begütert war und bald mehrere andere Güter an sichbrachte, später aber auch in Ost- und Westpreussen zu Grundbesitzekam. Zahlreiche Sprossen des Stammes, von welchen das N. Preuss.Adelslex. Mehrere aufführt, traten in k. preuss. Militair- und Staats-