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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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. Gorup v.Besaiicz, Freiherren. Erblä.nd.-österr. Freiherrenstand. Di-plom v. 4. März 1816 für Franz Matthias v. Gorup, k.k.General-Feldm.-Lieut., mit dem Prädicate: v. Besäncz. Der Diploms-Empfänger,gest. 1835 als k. k. Geh.-Rath u. General der Cav. ein Sohn desauseinem alten croatischen Adelsgeschlechte entsprossenen Adam v. Go-rup aus der Ehe mit Catharina Maier war in erster Ehe verm. mitAgnes v. Dominich, gest. 1800 und in zweiter mit Ferdinande v. Moi-telle, aus welcher letzterer Ehe, neben einer Tochter, Freiin Aloysia,geb. 1808, verm. mit Wilhelm Freih. v. Gutstedt, k. k. Oberstlieut.,vier Söhne stammen: Freih. Ferdinand, geb. 1806. k. k. Beamter;Freih. Gustav, geb. 1810, k. k. Rittrn. im Kriegs-Archive, verm. mitLuise Reichle, geb. 1820, aus welcher Ehe zwei Töchter und zweiSöhne entsprossten: Arthur, geb. 1847 und Oscar, geb. 1850; Freih.Alfred, geb. 1812 und Freih. Eugen, geb. 1817, Dr. Med- u. ord. Prof.der Chemie a. d. Universität Erlangen.

Megerle v. Mühlfpld , Ergänz.-Bd. S. 61. Geneal. Taschenb. d. freih. Häus. 1848. S.139 und 140 u. 1862. S. 310 n. 311. Kneschke, I. S. 173.

Gorzenski, Gorzynski. Altes, polnisches, zu dem Stamme Nalenzzählendes Adelsgeschlecht, aus welchem Macarius v. G. 1788 Castel-lan von Kamien und der Bruder desselben, Timotheus v. G., 1820Erzbischof v. Gnesen war u. welches im Grossh. Poseji und in demjetzt zu Polen gehörigen Theile des ehemaligen Südpreussen viele undansehnliche Güter erwarb. Nach Bauer, Adressb. S. 75, war 1857Hieronymus v. G. Herr auf Grembic im Kr. Kröben und Michael v. G.auf Witaszyce im Kr. Pieschen, Josepha v. G. aber, verw. v. Gajewska,geb. v. Rychlowska, besass Cerekwice im Kr. Pieschen, Franziscav. G., geb. v. Jaraczewski Wola xiozeca in demselben Kreise u. Antonieverw. v. G. mit ihren Söhnen Smielowo im Kr. Wreschen.

Freih. r. Ledebur, T. S. 273 iind III. S. 264.

Goschilzky, Goscicki, Goszycki. Altes, polnisches Adelsgeschlecht,nach Sinapius nicht zu verwechseln mit dem zum Stamme Jastrzem-biec gehörenden Geschlechte v. Goschitzky. welches aus Polen in dasCrakauische und dann nach Schlesien kam, wo die drei GebrüderMelchior, Jacob und Wenzel vom Könige Sigismund II. 29. Mai 1559ein, ihre Geschlechtsvettern in Pole betreffendes Zeugniss erhielten,welches K. Ferdinand I. 1562 bestätigte. Sinapius hat von dermeist im Teschenschcn und Oppelnschen begütert gewesenen Familiebis in die erste Hälfte des 17. Jahrb. mehrere Sprossen angegeben. Nach neuemn Annahmen hat Sinapius geirrt: es giebt nur eineFamilie Goschitzki, oder Goscicki, Goszycki und dieselbe gehört zudem Stamme Jastrzembiec, Ein v. Goszicki war 1836 Land- undStadtgerichtsrath in Schubin und Gottlieb Ernst Heinrich v. Goszickiwurde 1838 als k. preuss. Generalmajor pensionirt.

Sinapius, IT, S. 644 und 645. N. Pr. A.-L^ Tl. S. 269 u. V. S. 187, wo das Wappenrichtig angegeben ist. Freih. v. Ledebur, I. S. 273.

Gosilziewski, Goilzicwski, Gosilzicszcwski. Polnisches, dem StammeSlepowron einverleibtes Adelsgeschlecht, aus welchem in neuesterZeit ein Sprosse als Premierlieutenant im k. preuss. 5. Inf.-Reg.stand.

Freih. v. Ledebur , I. S. 273 u. III. S. 264.