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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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ronie Gordon in der Grafschaft Berwick (Mersey) in dem südlichenTheile des Königreichs angenommen hat. Johann Gordon hinter-liess bei seinem Tode nur eine Erbtochter, welche auf Befehl desParlaments sich mit Alexander Setoun vermählte, worauf Letzterer,damit der Geschlechtsname Gordon nicht erlösche, den Namen Gor-don annehmen musste und vom Könige Jacob II. 1449 zum Grafenv. Huntley ernannt wurde. Ein Nachkomme desselben, George Gor-don, Graf v. Huntley, Lord Gordon v. Badenoch erhielt vom KönigeJacob VI. den Titel eines Marquis und später ertheilten König Ja-cob VI. und König Carl II. von England dem Geschlechte den Iler-zogstitel, zu welchem, ausser dem Herzoge v. Gordon, die GrafenSutherland, die Vicomte v. Kemmore etc. gehören. Zur Zeit desProtector Olivier Cromwell verliess der Urgrossvater der späterenFreiherren Gordon v. Huntley in Prenssen, Alexander Gordon Freih.v. Westhall, früher k. schwedischer Oberst, seine Besitzungen undflüchtete mit zwei Brüdern aus Schottland auf das Continent. DieBrüder wählten Oesterreich, namentlich Oberschlesien und Polen,wo später John Gordon of Caldwells 30. Juli 1699 das Indigenat. er-hielt, er seihst aber die kurbrandenburg. Staaten zum Zufluchtsorteund Hess sich bei Schievelbein, später zu Altschlawe in Pommernnieder. Von den nach Oesterreich gekommenen Sprossen des Stam-mes machte sich Johann G., k. k. Oberstlicutenant u. Commandant zuEger, durch die 1634 erfolgte Ermordung des Herzogs Albrecht v. Fried-land geschichtlich sehr bekannt u. aus Polen kam nach Oesterreich Pa-tricius v. G., k. russ. General, gest. zu Ende des 17. Jahrb. Der zweiteSohn desselben war der obengenannte Jacob, gest. 1722, welcher denReichsgrafenstand in die Familie brachte. Der zuerst in das Bran-denburgische gekommene Sprosse des Stammes vermählte sich miteiner v. Sydow und hinterliess, neben einer Tochter, einen Sohn,Bernhard Friedrich August v. G., welcher, nachdem er als k. preuss.Gardeofficier den Abschied genommen, sich bei Filehne in West-preussen ankaufte, später aber, nach Ausbruch der schlesischenKriege, in das v. Zictensche Husarenregiment eintrat, mehrmalsverwundet war und 1757 starb. Aus seiner Ehe mit Elisabeth Clarav. Below a. d. Hause Datjow stammte ein 'Sohn, gest. 1820 als k.preuss. Major und Bataillons-Commandant, aus dessen Ehe mit Jo-hanna Hennenberg neun Kinder entsprossten, von denen siebenSöhne: Friedrich, Bernhard,, Adolph, Gustav, Ernst, Eduard undBans, in die k. preuss. Armee traten. Im Königreich Sachsen er-warb die Familie die Güter Sacka und Priestäblich und Franz Augustnahm 1849 als k. sächs. Rittmeister im 2. leichten Reiterregimenteden Abschied. Nach Bauer, Adressbuch, S. 75 war 1857 einv. Gordon Herr auf Sibsau, Piskarken, Laskowitz und Kawenczin imKr. Schwetz und ein Anderer v. G. Herr auf Wiedersee im KreiseGraudenz.

Sinapim, II. S. (544. Gau/ie, II. S. 14911497. - N. Geneal. Handb. 17 77. §. 222 u.1778, S. 281. N. Pr. A.-L. II. S. 267269. Freiherr v. Ledebur , I. S. 2.71

(lorecki. Polnisches, zu dem Stamme Drya zählendes Adels-,