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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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Goiisiorowski, v. lleldeii-Gonsiorowski. Polnisches, zu dem Stamme

Slepowron gejiörendes Adelsgeschlecht, welches im Posensches, inOst- und in Wcstpreussen begütert wurde. Die Familie sass 1729 zuPopowo unweit Inowraczlaw, erwarb in der Nähe andere Güter undbesass 1789 Leissen im Kr. Alienstein und 1820 Batlewo im Kr.Culm.

Freih. v. Ledebur , I. S*. 270 und 271.

Gontaril, Kitter und Edle und Freiherren (Wappen nach dem Di-plome von 1768: Schild quergetheilt: oben in Gold eine quergelegte,den Griff links kehrende, zweispitzige Grabschaufel und unten in Blaueine über einem grünen Dreihügel aufgehende Sonne. Das in denSupplementen zu Siebmachers Wappenbuche , VII. 7 Nr. 2 mit demNamen: F. Hr. v. Gontard gegebene Wappen ist wohl das Wappender Freiherren und späteren Grafen v. Fries). Reichsritter- undReichs-Freiherrenstand. Ritterstandsdiplom von 1768 für Jacob Gon-tard, Grosshändler zu Frankfurt a. M. mit dem Prädikate: Edler v.und Freiherrendiplom von 1780 für Denselben mit seiner Schwester,Ludovica vermählten Gräfin v. Nesselrode.

Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 60 und 146. Suppl. zu Siebrn. W.-B. IX. 15. Nr.12; v. Gontard, R.

Gontard (Schild durch einen mit drei sechsstrahligen, silbernenSternen belegten, rothen, schrägrechten Balken getheilt: oben, links,in Schwarz ein goldener Vollmond mit Gesichte und unten in Silberdrei quer übereinander gelegte, schwarze Thürangeln). Reichsadels-stand. Diplom von 1767 für die Gebrüder Paul Gontard, k. k. Grena-dier-Lieutenant bei Graf Plunquet Infanterie und für Carl PhilippChristian, k. preuss. Hauptmann. Die Familie v. Gontard, zu wel-cher auch der im vorstehenden Artikel genannte Jacob Freiherrv. Gontard gehörte, ist ein altes, französisches" Adelsgeschlecht ausder Dauphine, welches sich in Folge der Religionsstreitigkeiten nachDeutschland wendete und sich in zwei Linien schied, in die reformirteLinie in Frankfurt a. M. und in die katholische, zu welcher die oben-genannten Empfänger des unter Bestätigung des alten Adels der Fa-milie ertheilten Adelsstandes zählten. Von dem zuerst nach Deutsch-land gekommenen Sprossen des Stammes, Anton v. G., stammten vierSöhne, Peter, Anton, Alexander Stephan und Alexander Ludwig. Ausder Ehe des Letzteren mit Eleonore von Kurz entsprossten die Ge-brüder Paul und Carl Philipp Christian, welcher sich dem Bauwesenwidmete. Derselbe, gest. 1791, kam als Ingenieur und Baumeisterzu grossem Ansehen, trat i 764 als Hauptmann von der Armee undkönigl. Baumeister in Preussische Dienste und hat in Berlin und Pots-dam viele Bauwerke und unter diesen sehr grossartige ausgeführt, de-ren Werth noch jetzt anerkannt wird. Aus seiner Ehe mit einerTochter des markgräfl. brandenb. Geh.-Raths und Consistorialpräsi-denten v. Erkert u. dessen Gemahlin Luise Marquise von Rigot-Mont-joux aus der Dauphine stammten, neben einer Tochter, Caroline Chri-stine Elisabeth, welche noch 1836 als Wit.twe des k. preuss. Majorsund Kreisbrigadiers in der brandenburg. Gensdarmerie - Brigade

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