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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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Golofkin, Golowskin, trafen. Reichsgrafenstand. Diplom von 1707für Gabriel Iwanowitseh Golofkin, k. russ. Oberkammerherrn etc. undk. russ. Anerkennungsdiplom des der Familie verliehenen Reichs-grafenstandes von 1710. Der Empfänger der Diplome, aus einemalten, polnischen und russischen Hause stammend, wurde 1719 Reichs-rath, 1721 Grosscanzier und starb 1734 mit Hinterlassung von 5 Söh-nen, der Grafen: Iwan Gawrilowitsch, Michael Gawrilowitsch, Peter,Gabriel Alexander u. Alexander. Graf Iwan G., k. russ. Geh.-Rath,vermählte sich mit einer Fürstin Gagarin; Graf Michael G., k. russ.Cabinetsminister und Vicecanzler, gest. 1759, war mit CatharinaFürstin Ramdonowski, Erbtochter des letzten Fürsten R., vermählt,aus welcher Ehe ein Sohn, Graf Alexander, k. russ. a. o. Botschafterim Haag etc. entspross, aus dessen Ehe mit Catharina Henriette Grf.zu Dohna, gest. 1768, neben zwei Töchtern, Maria verw. Grf. v. Ka-mecke, gest. 1769 und Natalie verw. Grf. v. Schmettau, gest. 1778,ein Sohn stammte: Graf Iwan Alexander, gest. 1794, k. russ. Staats-rath und Gesandter; Graf Peter (Peter Alexandrowitsch), verm.mit Friederike Grälin "v. Kamecke , gest. 1 788, Tochter seiner Nichte,Maria Gräfin v. Golofkin, erhielt 1766 die Erlaubniss, sich in den k.preuss. Staaten anzukaufen und erwarb Guten-Paaren im Kr. Ost-Havelland; Graf Gabriel Alexander, früher in k. französ. Dienstenunter dem Namen eines Marquis v. Ferrassieres, später holländ. Ge-neral-Lieutenant und Commandant von Amsterdam, hinterliess eineTochter Alexandrine, welche als Wittwe des Grafen Heinrich Alphonsde Bruges 1839 in Berlin lebte und Graf Alexander, welcher alsk. preuss. Kammerherr und Directeur des plaisirs 1781 unvermähltstarb. Nächstdem hat Freih. v. Ledebur noch angegeben, dass Pe-ter Friedrich Christoph Graf v. G. 1771 das Gut Harnekopf im Kr.Ober-Barnim erwarb.

N. Preuss. A.-L. V. S. 186. Freih. v. Ledebur , I. S. 269 u. III. S. 263.

Goltcren. Ein längst erloschenes Adelsgeschlecht, dessen Wappen,ein Baum mit Eicheln, nur durch ein Siegel von 1306 bekannt ist.

r. Meding, III. S. 216 : nach Chronecke der Sassen, Mentz, 1492.

Goltstein, Goldsteiu, Freiherren und Grafen (Schild rund und acht-mal von Gold und Blau quer getheilt, oder nach anderen Angaben inGold vier blaue Querbalken). Reichsfreiherrn- und Grafenstand.Freiherrndiplom für Johann Wilhelm v. G., 1657 kurpfälz. Oberstenund Statthalter zu Düsseldorf und später k. k. General-Feld-Zeug-meister und Grafendiplom vom. 8. Febr. 1694 für den Sohn desselben,Friedrich Theobald Freih. v. G., Herrn zu Gripswalde, Pfälz-Neuburg.Regier.-Rath, Kammerh., Gesandten am k. schwed. Höfe etc.Die Freiherren u. Grafen v. Goltstein, früher auch Goldstein, Golden-stein und Golstyn geschrieben, stammen nach den gewöhnlichen An-gaben aus dem alten mährischen Adelsgeschleclite der FreiherrenZwole (Swole, Swolsky und Stwole) und Goltstein. Ein Zweig desStammes kam nach Kärnten, erbaute unweit Ketschach ein gleich-namiges Schloss und breitete sich auch in Mähren aus. Später ver-liess das Geschlecht Kärnten und Mähren und begab sich theils nach