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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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und laufen dünner nach oben als spitzige Säulen aus und 4 in Blauzwei schräglinks über einander gestellte, goldene Pflugränder mitacht Speichen). Reichsgrafenstand. Nicolaus Carl, Joachim Lud-wig, Melchior Ferdinand und Johann Georg Freiherren Gaschin v. u.- zu Rosenberg wurden 7. Jan. 1633 in den Grafenstand erhoben, doch" wurde erst den beiden Letzteren 24. Juli 1663 der Grafenstand be-stätigt und das lliplom über diese Erhebung ausgefertigt. DerUrsprung des Gaschinschen Hauses verliert sich in dunkle Zeit: indie Zeit der Sage, in welcher nach derselben ein aus Mähren stam-mendes edles Geschlecht unter dem Namen: Velener an der Oder u.Weichsel, so wie an der Donau blühte. Die Familiensage fährt nunfort, dass, als die Markomannen Mähren behaupteten, sich ein Königdieses Volkes auf der Jagd verirrt und bei einbrechender Nacht einenVogelsteller, Namens Velenus, getroffen habe, welcher denselben gast-freundlich zu sich führte. Der König lud später denselben zu sichin seine Residenz zu Brünn und beschenkte ihn mit vielen erblichenBesitzungen, welche rings um einen weithin sich erstreckenden Berglagen, den Velenus sich ausgewählt hatte. Die Nachkommen dessel-ben verbreiteten sich bald aus Mähren nach Böhmen, Polen, Russlandund kamen später auch nach Schlesien. Nach der 1241 erfolgtenTheilung der Besitzungen nahmen sie theils von denselben, theils vonihren Thaten andere Namen an und so entstanden aus dem Stammeder Velener in Mähren, Böhmen und Polen mehrere Familien. Ausletzterem Lande ging die Familie Clemasci oder Clemas de Gaschinhervor. Boleslaus der Keusche, König in Polen, lud, da er von derTapferkeit der Velener gehört, den Ormus V. äus Mähren zu sichnach Polen ein. Ormus erbaute in Polen die nacb ihm genannte StadtVelene-Wielun. Später traten die Nachkommen diese Stadt an denKönig Casimir in Polen ab und wohnten auf ihren Gütern um Wielun,welche sie Gascbowitz, Gaschitzki, Gaschin etc. nannten, woher derjetzige Name stammt. Nicolaus Gaschitzki v. Gaschin a. d. HauseWiersclas erwarb 1454 Besitzungen in Schlesien und durch Vermäh-lung mit Magdalena v. Klemma aus Velenischem Stamme erhielt erdas Kunkel-Lehn Katscher als erbliches Mannslehn. Derselbe wurdeder nächste Stammvater des jetzigen gräflichen Hauses Gaschin. SeinSohn, Melchior G. v. G., gab die Besitzungen in Polen auf, brachtedie Stadt und Herrschaft Rosenberg an sich, erbte Katscher, erhielt1631 vom Ii. Ferdinand II. den Freiherrnstand mit dem Prädicate:v. Gaschin, v. und zu Rosenberg und war mit Margaretha aus Skal-Velenischem Stamme vermählt. Aus dieser Ehe stammten, nebeneiner Tochter, Anna, die vier oben.genannten Brüder, welche, wieangegeben, den Grafenstand in die Familie brachten. Von denselbenstarb Graf Nicolas Carl als Malteser-Ritter ohne Erben; Graf JoachimLudwig liinterliess aus seiner Ehe mit einer Gräfin v. Haugwitz dreiTöchter, Juditha, Margaretha und Euphemia Polyxena verm. Grf. v.Lichnowski; Graf Melchior Ferdinand, k. k. Kämm., Präsident derKriegs- und Domainen-Kammer von Schlesien, Landeshauptmann derHerzogthümer Oppeln und Ratibor und der Grafschaft Glatz, Herr