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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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tes, des Markgrafen Leopolds des Frommen von Oesterreich naheVerwandte, von denen der eine in Perneckh , der andere in Garschwohnte. Nach denselben treten urkundlich zwischen 1136 und" 1140auf: Erkinbertus Castellanus in Gors, so wie 1145 Wolfkerus, filiusErchenberti de Gorz. Spätere bekannt gewordene Sprossen hat Wiss-grill aufgeführt. Conrad oder Ghunrad Burggrave zu Garsch u. Mar-gareth, seine Hausfrau (der Geschlechtsname derselben ist unbe-kannt), lebten nach Freiherrn v. Ennenkel noch 1382. Nach Conradkommt kein Mannssprosse des Stammes mehr vor, denn es sind nurzwei Töchter desselben: Anna, vermählt mit Andreas Herrn v. Lich-tenstein desKamrer" in Steyermark und Margareth, verm. mit Ger-hard dem Aeiteren v. Fronau oder Fronauer, bekannt.

Wissgriil, m. S. 220224.

Garssenbüttel. Altes, bi aunschweigisches Adelsgeschlecht, wel-ches das Erbküchenmeister-Amt des Herzogthums Braunschweig be-kleidete. Kühler giebt an, dass Rudolphus Garssenbüttel, Dapifer,noch 1348 gelebt habe, dass aber der Stamm im 14. oder im 15. Jahr-hundert erloschen sein müsse, da später das 1510 ausgestorbene.Ge-schlecht v. Honlage das Erbküchenmeister - Amt des HerzogthumsBrauuschweig verwaltet habe. Nach weiteren Ermittelungen ist derGarssenbüttelsche Stamm mit Hartwieg v. G. 1. Sept. 1625 ausge-gangen. Es müssen daher die v. Honlage das genannte Erbamt vorAbgang der v. Garssenbüttel erhalten haben, oder das Honlage'sckeGeschlecht ist erst nach 1625 erloschen. Her Name der Familiekommt auch in Märkischen Urkunden vor: Wedekind v. Garsebüttel,ltitter, tritt 1328 als Zeuge auf.

J. D. Köhler, von den Erblandhofäuitern, S. 16. Gercken , Cod. diplom. IV. S. 464.v. Meding, I. S. 172 und 173 und IL. S. 726.

Garten. Ein zu dem preussischen Adel gehörendes Geschlecht,welches Einige von David G. herleiten wollen, welcher ein Anführerder Polen gewesen sein soll, die 1327 die Mark verheerten. Spros-sen des Stammes, welcher bis 1782 ein Burglehn zu Storckow besass,kommen seit der Mitte des 18. Jahrb. in der k. preuss. Armee vor.

N. Pr. A.-L. II. S. 215 und V. S. 174. Freili. v. Ledebur , I. S. 246.

Gärtner. Ein von Siebmacher dem bayerischen, von Henel demschlesischen Adel zugerechnetes Geschlecht.

Henel , Silesiogr. renov. S. 636 und 668. Sinapius , II. S. 636. Siebmacher, I. 98 4 :Die Gärtner, Bayerisch.

Gartow. Altes, lüneburgisches Adelsgeschlecht aus dem gleich-namigen, der Familie schon 1225 zustehenden Stammhause, einesStammes, wie das Wappen (im Schilde eine Greifenklaue) zeigt, mitden Familien v. Jeetze und v. d. Knesebeck, welches auch in derAltmark mehrere Hüter erwarb. Dasselbe ist in der zweiten Hälftedes 17. Jahrh. erloschen.

Freih. v. Ledebur, I. S. 246.

Gartzen, Garssen (in Silber drei, 2 und 1 , golden gekrönte Eis-vögel auf grünem Rasen, mit rothem Schnabel und Füssen, welche inder rechten Klaue einen goldenen Ring halfen). Reichsadelsstand.