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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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1771 für Johann Franz Gärtner, k. k. Rittmeister bei Graf SerbelloniCuirassier, mit dem Prädioate: v. Baumgarten.

Megerle v. Miililfeld , Ergänz -Bd. S. 293.

Gärtner v, Liiiienstüriii. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1817 für Anton Gärtner, k. k. Oberlieutenant bei Freiherr Froon v.Kirchrath Infanterie, mit dem Prädicate: v. Liniensturm.

Megerle v. Mühlfeld , S. 188.

Gärtner v. Bosenheim. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1793 für Cajetan Gärtner, k. k. pens. Oberstwachtmeister, mit demPrädicate: v. Rosenheim.

Megerle v. Mühlfeld, S. 188.

Gacrtringen, s. Hiller v. Ga ort ringen, Freiherren.

Galfer v. Feldenreieli. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1752 für Johann Michael Gaffer, k. k. pens. Hauptmann, mit demPrädicate : v. Feldenreich.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 293.

Galfrou, Galfron-Kunern, Freiherren. Freiherrnstand des Königr.Preussen. Diplom vom 15. Octob. 1840 für Hermann v. Gaffron-Ober-stradam, Herrn auf Kunern, k: preuss. Geh. Regier.-Rath und erstenDirector des königl. Credit-Instituts für Schlesien. Eins der älte-sten schlesischen Adelsgeschlechtei', welches früher Gavcron und Ge-feron geschrieben wurde und aus welchem Przibe v. Gaveron 1358urkundlich vorkommt. Die mehrfach angenommene Abstammung ausder polnischen Familie Gawkronsky wird durch die ganz verschiede-nen Wappen vom heraldischen Standpunkte aus nicht bestätigt.Die v. Gaffron besassen schon im 14 u. 15. Jahrh. die Güter Gross-und Klein-Gafron bei Steinau und Kraschen-Gafron bei Wartenberg,auch soll das Geschlecht nach Familiensage schon im 13. Jahrh. inSchlesien reich begütert gewesen sein. 1358 gab Przibe (Przepko)s. oben, das GutBuschka an Thamme v. Hayn u. dessen Nachkommenzu Lehn. Im 15. und 16. Jahrh. verbreiteten sich die v. Gaffron inden Fürstenthümern Oels und Wartenberg, in welchem sie mehrereGüter erwarben und sich in drei Linien schieden: in die v. G,-Ober-stradam, G.-Zobel und G.-Trembatschau. Die letzteren beiden Liniengingen wieder aus, erstere aber blühte fort u. erlangte, s. oben, denFreilierrnstand. Sigismund v. Gaffron-Oberstradam verliess 1628 dasHerzogthum Oels, nachdem er das Gut Schellendorf in einem Pro-cesse gegen Hannibal Burggrafen zu Dohna verloren hatte und begabsich auf eins seiner anderen Güter, nach Haltauf bei Münsterberg.Seit dieser Zeit kommt das Geschlecht im Münsterbergischen und imStrehlenschen vor. Maximilian v. G., Herr auf Haltauf, k. k. Rittm.,vbrlor 1677 durch die Wutli der ungarischen Insurgenten sein Le-ben. Der einzige Sohn desselben, Adam Abraham v. G. trat in k.dänische Kriegsdienste, vermählte sich mit Christine v. Trolle, En-kelin des Reichsrath und Statthalters von Norwegen Helge v. Trolleund starb 1739 als k. dän. Generallieutenant und Gouverneur v. Ny-borg. Der Sohn desselben, Pulle Max v. G., k. dänischer Hauptmann,