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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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(iaiiillholF, s. II-über v. Aichamb u. Gändlhoff.

(laciigcl v. Ehrenwert Ii. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1709 für Rudolph Gängcl, mit dem Prädicate: v. Ehrenwerth.

Megerle v Mühlfeld, Ergänz .-Bd. S. 293.

(*aeiiscllcisc)i, (ieii.sflcisrli, 1!.-Sörgenloch und C.-Gutenberg. AltesPatriciergeschlecht der Stadt Mainz. Humbracht führt die Familieals ein unmittelbar reichsfreies, rheinländisches Adelsgeschlecht aufund beginnt die Stammreibe mit Tileinann G. um 1311. Die Urenkeldesselben schieden den Stamm im Anfange des 15. Jahrli. in zweiHauptlinien: G.-Sörgenloch u. G.-Gutenberg. Sorgenloch war ein beiMainz gelegenes Dorf u. Gutenberg ein in demselben gelegener Ilof.Catbarina G. kommt in der Mitte des 15. Jahrb. als Acbtissin zu St.Clara in Mainz vor; Johann G. war 1499 weltlicher Richter zu Mainzund Michael, Burgmanu zu Oppenheim, starb 1545 als Schöffe zuFrankfurt am Main. Mit Lezterem schliesst die von Humbrachtgegebene Stammreihe und mit ihm ist wohl der Stamm erloschen.Aus der Gutenberg'schen Linie stammte Henne (Johann) Gensflcisch,genannt Guteuberg, der Erfinder der Buchdruckerkunst u. als solcherein Wohlthäter der Menschheit. Die Jugendjahre desselben sind inDunkel gehüllt: geboren gegen Ende des 14. Jahrb., wanderte er1420 in Folge von Streitigkeiten zwischen den Bürgerlichen u. denPatriciern seiner Vaterstadt mit seiner Familie aus und wahrschein-lich führten ihn ungünstige Glücksumstände zur Erlernung und Aus-übung mechanischer Künste. 1434 und später in Strassburg, kehrteer nach 1444 nach Mainz zurück, arbeitete hier, nach manchemfruchtlosen Versuche, mit erneuertem Eifer an der Verwirklichungseiner Idee und schloss 1450 mit efem reichen Mainzer Bürger Jo-hann Fust einen Vertrag, um gemeinschaftlich die Buchdruckerkunstauszuüben. Letzterer unterstützte Gutenberg mit den nötbigen Sum-men und mit seinem Rathe, bis die Gesellschaft, wohl durch Theil-nalime des kunstfertigen Peter Schüffer, des Erfinders der s. g. Matri-zen, au dem Geschäfte, sich im Streite auflöste u. Jeder eine Drucke-rei anlegte. Fust's Druckerei erhob sich durch Schöffers Geschick-lichkeit über die des bescheidenen Gutenberg, welcher, wenn auchvom Stadtsyndicus Ilumery unterstützt, mit vielen Sorgen zu kämpfenhatte, bis Adolph II. von Nassau, Kurfürst zu Mainz, ihn zum adeligenHofdienstmanne erhob, als welcher er 1468 starb.

Humbracht, Tab. 290. Gauhe, I. S. 593. J. I). Köhler, bist. Ehrenrettung JohannGuttenbergs, Leipzig, 1741. J. Oberlin, Essai d'annales de la vic de Gutenberg, Strassb.1801, J. F. Nee de la Rochette , Eloge historiqne de J. Gensileisch dit Gutenberg, Par.1811. J. Ritschel v. Hurtenbach , der Buchdruckcrknnst Erfindung. Sondershausen u. Leip-zig, 1820. S. 16IS.

tiärthner, Freiherren. Ein 1720 unter die Landstände in Oester-reich ob der Enns aufgenommenes, freiherrliches Geschlecht, welches,wie angenommen wird, aus der alten nürnberger Patrieierfamilie die-ses Namens stammte. So viel bekannt, ist Johann Thomas Freiherrv. G., gest. 1730, Herr zu Grueb, der Erste gewesen, welcher, nach-dem er kaiserlicher Rath u. Ober-Commissar geworden, sich in Ober-österreich niedergelassen hat. Derselbe war in erster Ehe mit Jo-

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