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theilt wurde, sich nach seinem Gute Reichenschwand zu schreiben,auch sein altes "Wappen: in Blau ein silberner, wellenweise ge-zogener Schrägbalken, verbessert wurde. Der Sohn des Bonaven-tura v. F.: Hans v. F. IV., gab, wegen eines Streites mit der StadtNürnberg, das Bürgerrecht daselbst auf u. begab sich nach Reichen-schwand, welche Besitzung von Bonaventura als Prälegat seinen Söh-nen u. den Nachkommen derselben vermacht worden war. Seit 17(i8ist diese Linie in Nürnberg wieder ämterfähig u. wird dem dortigenPatriciate gleich geachtet. —Die Gwick'sche Hauptlinie, welche sichin mehreren schwäbischen Reichsstädten ausbreitete, stiftete Hierony-mus F. 1. Derselbe, gest. 1559, verm. mit Anna Weitenauer, kauftedas nahe bei Lindau gelegene Gut Geringen, und seine Nachkommenhaben sich um Augsburg, Ulm, Memmingen , Lindau, Kempten undLeutkirch mehrfach verdient gemacht. Durch die drei Söhne desStifters schied sich die Gwickische Hauptlinie, welche nach neuerenNachrichten erloschen ist, in drei Speciallinien, von denen zuerst dievon Martin v. F. ausgegangene Linie in Lindau und Augsburg aus-starb. Von den anderen beiden Linien stammte die eine von Hierony-mus II. v. F. her, welcher sich 1561 in Leutkirch vermählte, u. derStammvater aller Sprossen des Stammes wurde, welche sonst in Mem-mingen, Kempten, Danzig, Inspruck, Neckersulm, im Auspachschenund in "Westpbalen vorkamen, so wie auch der, welche, als Sieben-kees (1791) schrieb, noch in Leutkirch, Ravensburg u. Arbon lebten.
— Diese Linie hatte 1623 den Reichsadel erhalten. Die Familiehatte in Franken und Schwaben mehrere Güter erworben und Spros-sen derselben sind an Höfen, im geistlichen und Gelehrtenstande,sowie in Civil- und Militärdiensten zu ansehnlichen Ehrenstellengelangt. Von den älteren Gliedern des Geschlechts, die sich Ruf u.Ehre erwarben, nennt das Neue Preussische Adels-Lexicon Mehrere,u. aus späterer Zeit giebt v. Lang die in die Adelsmatrikel des Kgr.Bayern eingetragenen Sprossen an. Zu diesen gehörten: SigmundFerdinand Wilhelm v. F., k. bayer. quitt. Major; Jobst Wilhelm, v. F.Herr auf Oberndorf und Leuzenberg, k. bayer. pens. Pfleger des ehe-maligen Amts Lauf; Friedrich Wilhelm Carl v. F., k. bayer. Haupt-mann etc. etc. Auch ist der Name des Geschlechts mehrfach ir. denListen der k. preuss. Armee vorgekommen. Ein v. F. blieb als k.preuss. Oberst und Commandern' des Regiments v. Zastrow in derSchlacht bei Jena; Söhne desselben waren später Officiere in der k.preuss. Armee und Andreas Friedrich v. F. starb 1844 als Haupt-mann a. D.
Bucelini, II. S. 92. — Zedier, IX. S. 2334. — v. Stetten, Augsb. Adelsgeschlechter, S.298 und Tab. II. Nr. 10. — v. Lang, S. 343 u. 344 und Suppl. S. 99 und 100. — N.Pr. A.-L*II. 3. 205 und IV. S. 452. — Geneal. Jahrb. d. deutschen Adels, Jahrg. 1S45. — Freih. v.Ledebur, I. S. 240. — Siebmacher, V. Zusatz 48 oder V. 366: v. F. Kemptensche Patricier.
— Suppl. zu Siebm. W.-B. III. 13. — Tyroff , I. 28 u. Siebenkees, I. S. 16 u. 17. — VV.-B.d. Kgr. Bayern, V. 52. — W.-B. d. Kgr. Württemberg, Nr. 180 und S. 46. — v. Hefner,bayer. Adel, Tab. 88 und S. 78 u. württemb. Adel, Tab. 19 und S. 15. Kneschke, II. S. 169und 170.
Furtenburg, s. Furth v. Furtenberg, S. 411 u. 412.
Furttenburg, s. Popp v. Furttenburg.