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Bornheim etc. einen Ursprung hatte. — Balthasar v. F. kommt 1606und als Hauptmann zu Oeltzko 1619 u. der Bruder desselben, HansAlbrecht,'Oberschenk, auf Seepothen 1607 und auf Arn au 1614 vor.— Her Stamm blühte fort und demselben gehörten noch 1784 dieGüter Fuchshöfen im Kreise Königsberg und Rutkowitz im Kr. Nei-deuburg.
Freih. v. Ledebur, I. S. 238 und III. S. 255.
Fuchs (Schild durch eine aufsteigende, gebogene Spitze getheilt,dreifeldrig. 1, rechts oben, in Silber ein mit einem goldenen Klee-stengel belegter, schwarzer Adlersflügel; 2, links oben, in Gold einaufrecht gestellter rother Fuchs und 3, in der Spitze, in Blau drei, 1und 2, sechsstrahlige, goldene Sterne). Adelsstaud des Königr. Preus-sen. Diplom vom 20. Nov. 1716 für Johann Heinrich Fuchs, k.preuss. Geh. Justizrath. Derselbe starb 1727 als k. preuss. Geh.Staats- und Kriegsminister und sein Sohn, Conrad Ludwig v. F., war1746 k. preuss. Kriegs- u. Doinainenrath in Magdeburg. Der Stammhat fortgeblüht u. in neuester Zeit gehörte zu demselben der k. preuss.Oberstlieutenant v. F. im 33. Infanterie-Regimente.
r. Hellbach, I. S. 391. — N. l'r. A.-L. I. S. 38 und II. S. 202. — Freih. v. Ledebur, I.S. 238 u. III. S. 255. — W.-B. d.. preuss. Monarch. II. 22. — Kneschke, ,IV. S. 130 u. 137.
Fuchs (in Silber ein nach der linken Seite springender rotherFuchs und im rechten Oberwinke] des Schildes ein achtstrahliger,goldener Stern). Altes, wie Beckmann annimmt, ursprünglich elsas-sisches Adelsgeschlecht, welches im 17. Jahrh. nach Niedersachsenkam und sich dann im Braunschweigischen, in Ostfriesland, Schweden,Anhalt etc. ausbreitete. — Nicolaus v. Fuchs war um 1579 Stadt-meister zu Strassburg, welche Würde nur die Vornehmsten des Adelserhielten. Der Sohn desselben, Hans Nicolaus v. F., gest. 1644,wurde Statthalter und Graf des damals zu Lauenburg gehörigen Lan-des Hadeln u. vier Söhne des Letzteren aus der Ehe mit einer Freiinv. Putlitz wendeten sich in die oben genannten Länder. — Der jüngstederselben, Nicolaus Christoph v. F. gest. 1683, fürstl. Anhalt-Zerbst-scher Stall- und Jäger-Meister, setzte den Stamm dauernd fort, Vonihm entspross flans Christoph v. F., ebenfalls fürstl. Anhalt-Zerbst.Stall- und Jäger-Meister, Herr auf Lidingerwort, dessen zwei Söhne,Carl Wilhelm und Friedrich Ludwig v. Fuchs das Geschlecht weiterfortpflanzten. Dasselbe hatte 1754 Pfriemsdorf bei Kothen u. Golmunweit Delitzsch inne und besass in neuerer Zeit Röcknitz bei Wür-zen und Hohenstein bei Delitzsch.
Beckmann , VII. S. 224 u.Tab. B. Nr. 1. — Gauhe , T. S. 238. — Freih. v. Ledebur, T. S.238. — v. Meding, I. S. 162. — Kneschke, II. S. 165 und 166.
Fuchs. Adelsstaud des Kgr. Bayern. Diplom vom 8. Aug. 1826für Johann Georg Fuchs, Herrn auf Falkenberg.
W.-B. d. Kgr. Bayern, X. 22. — v. Hefner, bayer. Adel, Tab. 72 und S. 74.
Fuchs. Adelsstand des Kgr. Bayern. Diplom von 1854 für Dr.J. N. Fuchs, Professor zu Müucheu.
Augsb. Allg. Zeit, 1854.
Fuchs t . Bimbach und Doniheim, Freiherren und Grafen (Schild ge-viert: 1 u. 4 in Gold ein einwärts springender, rother Fuchs : Stamm-