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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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Derselbe war ein Sohn des Predigers Frost in Guben. Der Stammwurde fortgesetzt. Jacob v. F. war kurbrandenb. Geh. Kammerrathin Stettin und ein Sohn des Letzteren kurbrandenb. Hauptmann undHerr auf Frostenwalde und Gross-Pinnow im Kr. Randow: Mit dem1742 an den bei Czaslau erhaltenen Wunden gestorbenen k. preuss.Premierlieutenant Ernst Boguslaus v. Frost ist nach Allem der Stammerloschen.

N. Pr. A.-L. V. S. 167. Freih. v. Ledebur , 1. S. 238 usd III. S. 255.

Friichtcnthnl, s.Fekondo v. Früchtenthal, S. 220.

Frühbauer v. liaimsfelil. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1821 für Michael Frühbauer, k. k. Oberlieutenant bei der AltofnerMonturs - Oeconomie-Gommission , mit dem Prädicate: v. Raimsfeld.

Megerle v. Mühlfeld , Ergänz,-Bei. S. 291.

Fryscheyseu v. Elscnfelil. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1800 für Franz Fryscheysen, k. k. Artillerie-Major, mit demPrädicate: v. Eisenfeld.

Megerle v. Mühlfeld, S. 187.

Fuchs, Fuchss, CJrafeii (Schild geviert, mit silbernem Mittelschilde,in welchem ein rother Fuchs nach der rechten Seite aufspringt:Stammwappen. 1 u. 4 in Blau zwei neben einander aufrecht gestellte,silberne Garben und 2 und 3 in Silber zwei rothe Pfähle). Reichs-grafenstand. Diplom vom 6. Nov. 1781 für Joseph Johann NepomukFreiherrn v. F., Grosshändler in Wien, wegen seiner und seiner Vor-ältern um die Handelschaft erworbenen, besonderen Verdienste etc. Ein, wie Wissgrill annimmt, altes, österreichisches Adelsgeschlecht,aus welchem Hans Fuchs 26. Juli 1535 ein kaiserliches Bestätigungs-diplom des alten Adels u. des Wappens der Familie erhielt. Anderehalten das Geschlecht für einen Seitenzweig des alten tirolischenStammes Fuchs v. Fuchsberg und sagen, dass Johann F. v. F. im17. Jahrb. aus Tirol nach Oesterreich gekommen sei und sich miteiner Freiin v. Wangler vermählt habe. Der Enkel des Letzteren,Carl, erwarb sich zuerst bei Errichtung des Freihafens zu Triestdurch Ausrüstung von Schiffen auf eigene Kosten und Gefahr grosseVerdienste, und der Sohn desselben, Paul, wurde Chef eines grossenHandelshauses in Wien. Da die Familie im Laufe der Zeit bei derHandelsschaft sich des Adels begeben hatte, so wurden die SöhnePauls, Joseph Johann Nepomuk u. Carl Joseph, 20. Juni 1765 in denerbländ.-österr. Ritter- und 21. März 1774 in den Reichsfreiherrn-stand erhoben. Freiherr Carl Joseph blieb ledig, Freiherr JosephJohann Nepomuk aber vermählte sich mit Maria Caecilie v. Fillen-baum, brachte, s. oben, den Grafenstand in die Familie, erhielt 28. Nov.1786, nachdem der Mannsstamm der Grafen v. Rappach erloschen,das durch dieses Erlöschen erledigte Erbland-Stabelmeister-Amt inOesterreich ob und unter der Enns als erbliches Manuslehn und er-warb sehr grossen Grundbesitz. Aus seiner Ehe entsprossten fünfSöhne, die Grafen: Carl, Ignaz, Joseph, Aloys und Franz Xaver, vonwelchen Ignaz und Aloys den Stamm fortsetzt n. Graf Ignaz, gest.1838, k. k. Kämmerer war mit Anna v. Grosser, gest. 1834 u. Graf