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Fritsch, Fritsche, Freiherren (in Gold zwischen zwei zu einem Kranzesich beugenden, grünen Zweigen, rechts einem Lorbeer- und linkseinem Eichenzweige, zwei in einandei' gelegte Hände (s. g.Treuhand).Ein in der preussischen Itheinprovinz vorgekommenes, freiherrliehesGeschlecht, dessen Name in die Matrikel der genannten Provinz un-ter Nr.'4 der Ereikerrnclasse eingetragen worden ist. Doch findetsich in der Liste der Freiherrn bei dem Namen nur angegeben, dassFreiherr v. Fritsch gestorben sei.
Freili. v. Ledebur , I. S. 236 : Fritsche, Freiherren. — W.-B. d. Preuss- Rheinprovinz, I.Tab. 13.% Nr. 269 und S 120 und 121 : Freih. v. Fritsch.
Fritsch, Ritter. Erbländ.-österr. Ititterstaud. Diplom von 1854für J. Fritsch, k. k. Statthaltereirath.
Augsb. Allg. Zeit,, 1854.
Fritsch v. HinciilVId. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von17G0 für Johann Christoph Fritsch, k. k. Feld - Artillerie - Mineur-Hauptmann, wegen 43jähriger Dienstleistung, mit dem Prädicate: v.Minenfeld. Der Stamm ist, so viel bekannt, wieder erloschen.
Megerle v. Mühlfeld, ■ S. 186.
Fritsche (in Schwarz ein gekrönter, goldener Löwe). Böhmischer,in Kur-Brandenburg anerkannter und bestätigter Adelsstand. Adels-diplom vom 11. April 1665 (v. Hellbach's Angabe: 1565 ist unrich-tig) für Johann Fritsche, Gerichtsschöppen zu Grüneberg u. Anerken-nungsdiplom vom 18. Juni 1686 für den Sohn desselben, JohannChristoph v. Fritsche, kurbrandenb. Rath. Letzterer erhielt 18. Juni1686 die Bestallung für seine Besitzung bei Sonnenburg. Im Artikel:Fritsch, s. S. 366 — ist angegeben worden, dass das Diplom von 1665auch einer fast gleichnamigen Familie mit ganz anderem Wappenbeigelegt worden sei. Da das in diesem Artikel oben angegebeneWappen sich in den ersten, so ausgezeichnet redigirten Bänden desWappenbuches der preuss. Monarchie findet, so ist wohl anzunehmen,dass das Diplom von 1665 mit dem kurbrandenburgischen Bestäti- "gungsdiplome von 1686 in die hier besprochene Fan ilie gehöre. —Der Stamm blühte fort und ein v. F., Major im k. preuss. Infant.-Regim. v. Grawert, fiel 1806 in der Schlacht bei Auerstädt. Derselbewar mit einer Grf. v. Nostitz vermählt, aus welcher Ehe mehrereKinder entsprossten. Zu denselben gehörte Friedrich v. F., welchersich 1807 bei der Vertheidigung von Colberg auszeichnete u. späterFörster zu Wasze-Spind im Kr. Gumbinnen war.
N. Pr. A.-L. II. S. 198 u. V. S. 167. — Freih. c. Ledebur , 1. S. 236. — W.-B. <1. Preuss.Monarch., III. 21.
Fritsche (Schild von Silber und Blau quer getheilt, mit einemaufgerichteten Greif von gewechselten Farben). Adelsstand des Kgr.Preussen. Diplom vom 15. Juli 1843 für August Ludwig LeopoldFritsche, k. preuss. Regierungs-Präsidenten zu Cöslin.
Freih. v. Ledebur , III. S. 255.
Fritschcisen v. Eisenberg, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplomvom 26. März 1670 für Wolfgang Fritscheisen, niit dem Prädicate:v. Eisenberg.
v. Hellbach , I. S. 387.