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sehender, geharnischter Mann, mit Totti u. weissen Federn bestecktemHelme und mit rother, golden besetzter Schärpe und goldenem Degenbehängt, welcher in der Rechten eine von Roth u. Silber quergetkeilteStandarte hält und die Linke an den Degen setzt). Franz Anton Edlerv. Friedberg, des h. R. R. Ritter und der reichsunmittelbaren Ritter-schaft am Ober-Rhein und in der Wetterau einverleibtes Mitglied, K.Carl's YI. Truchsess und später des K. Franz I. und der K. K. MariaTheresia wirklicher Mundschenk, wurde als Landesmitglied des Nie-derösterreich. Ritterstandes 1740 aufgenommen und eingeführt. Baldnachher winde derselbe niederösterr. Regierungs-Rath, starb aberobne Nachkommen zu Wien 7. Aug. 1767. — Das Geschlecht, auswelchem derselbe stammte, gehörte zu dem Adel der Wetterau u. dieVorfahren standen in hohen kurmainzischen-cölnischen u. pfälzischenStaats- und Militairdiensten. Durch Klugheit, Treue und Tapferkeitzeichnete sich besonders Franz Georg v. Friedberg, Oberst der rhei-nischen Reichstruppeu im Kriege gegen Frankreich, am Rheine aus.
Wissgrill , III. S. 96 und 97.
Friedberg, s. Ebelin auf Friedberg, Bd. II. S. 618 u. Fie-ger, Füger v. Friedberg u. Hirschberg, Freiherren u. <■ raten,S. 248 u. 249.
Friedburg, s. Döbler v. Friedburg, Bd. II. S. 512.
Friedeberg, Ritter und Freiherren. Böhmischer Ritter- und Frei-herrenstand. Ritterstandsdiplom vom 6. März 1667 für die GebrüderJohann Ignatz Melzer und Jacob Ferdinand Melzer mit dem Namen:v. Friedeberg und Freiherrendiplom vom 24. März 1670 für JohannIgnaz Ritter v. Friedeberg, früher Oberfiscal im Herzogth. Schlesien,seit 1667 aber Ober-Amtsratlrim genannten Ileizogthume. Derselbestarb 1677 und hinterliess zwei Söhne, welche nach Anfange des18. Jahrb. noch lebten. Die Familie war in Schlesien mit Märzdorfim Kr. Poln. Wartenberg begütert.
Henel, Sileograph. renov. Cap. 8. — Sinapius, II. S. 832. — Gaulie, II. S. 302. — v.Hellbach , I. S. 385. — N. Pr. A.-L. II. S. 196. - Fr eilt. v. Ledebur, T. S. 234.
Friedeberg, s. Löffler v. Friedeberg, Ritter.
Friedebnrn (in Blau ein goldener Springbrunnen). AngesehenesStettiner Stadlgeschlecht, aus welchem mehrere Sprossen, wohl inFolge der Erhebung in den schwedischen Adelsstand, sich des Adels-titels bedienten. Melchior v. F. war k. schwedischer Geh. Ober-Ap-pellationsrath und ein Sohn desselben, Paul v. F., starb 1722 zu Cleveals k. preuss. Geh. Regier, und Kriegsrath. — Alexander v. F., kön.preuss. Oberst und Commandant von Cüstrin, starb 1725. Aus seinerEhe mit Charlotte Weiler stammten zwei Sühne, welche in der kön.preuss. Armee standen und eine Tochter vermählte sich mit dem k.preuss. Landrathe v. Gloger zu Frankfurt a. d. 0. — Die Familie be-sass schon 1600 in Pommern Bugewitz im Kr. Anclam und im Bran-denburgischen L691 Eichow im jetzigen Kr. Cottbus und Selchow imKr. Sternberg. Später ist der Stamm erloschen.
N. l'r. A.-L. V. S. 165. - Fruit, v. Ledebur, 1. S. 234 und III. S. 255.
Friedeburg (in Roth eine steinfarbene Burg mit zwei Eck-