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inne hatte. Im 15. Jahrhunderte kam der Adel in die Familie. DieAngabe, dass dieselbe, wie Beckmann glaubt, aus Franken stammt,ist unrichtig, oder nicht zu erweisen. Von den älteren Sprossen desStammes hat Moller, Freibergische Chronik, mehrere aufgeführt. Zu-letzt wird Melchior Freyberger genannt, welcher 1512 Senior desDomcapitels zu Freiberg war. Im 17. Jahrh. kaufte sich die Familieim damaligen Churkreise mit den Gütern Gross- und Klein-Möhlaubei Bitterfeld an, hatte auch schon 1595 Schmöckwitz bei Teltow, sowie im Anhaltischen 1504 Kothen und Elsdorf 1626 inne. — HansErnst v. F. u. "Wilhelm Heinrich v. F., Beide fürstl. anbaltsche Geh.-Räthe, kommen unter den Mitgliedern der einst so bekannten Frucht-bringenden Gesellchaft, Ersterer mit dem Namen: der Ausführende,Letzterer mit dem Namen: der Gleichgefärbte, vor. Der Stamm hatfortgeblüht und besass in neuerer Zeit das Gut Sandberg im KreiseZauche-Belzig, Prov. Brandenburg.
Ktiauth, S. 506. — Beckmann , VII. c. 2. S. 222 u. 223 u. Tab. A. — Gauhe, 11. S. 298 — 300nach Beckmann. Moller, Freib. Chronik, I. u. II. u. Müller, Annal. Saxon. S. 388. — ZedierIX. S. 1358. — Freih. v. Ledebur, X. S. 232. ♦
Freyberg (in Silber ein schrägrechter, schwarzer Balken). Ein inder zweiten Hälfte des 16. und im 17. Jahrh. im Meklenburgischenvorgekommenes Adelsgeschlecht, welches im Amte Wredenhagen Dam-beck, so wie auch die Güter Gotthun und Karchow an sich gebrachthatte. — Albrecht Andreas v. Freyberg kommt 1680 als Pommern-scher Regierungsrath vor. — Im Anfange des 18. Jahrh. lebte inMeklenburg nur noch ein einziger Sprosse des Stammes.
(faulte-, I. S. 560. — Freih. r. Ledebur, I. S. 232 und III. S. 254.
Freyberger v. fieisseiihauseu (in Schwarz ein goldener, ausge-rundeter Handkorb, nach Anderen ein Topf, mit einer über sich ge-stellten Handhabe oder einem Henkel). Ein ursprünglich bayerischesAdelsgeschlecht, welches in Niederösterreich ansässig wurde. Wolf-gang Freyberger v. G., Herr auf Ober-Fellabrunn und Mäggerstorf,kommt 1561 und noch 1577 vor, u. Wolfgang Freyberger v. G., Herrzu Reinbrechtspölla u. Praitenaichen, der Kais. Maj. Hofdiener, zählte1582 die Leibsteuer, Nach Friedesheim ging 1589 in Niederösterreichder Stamm aus. In Bayern kommt Sigmund Freyberger zu Geissen-,hausen noch 1517 vor.
Wissgrill, III. S. 90. — Oberbayerisches Archiv, VIII. S. 72.
Freyburg, Grafen. Altes Dynastengeschlecht aus dem StammsitzeFreiburg im ßreisgau, über welches durch Mones Fleiss sehr vieleUrkunden bekannt geworden sind.
Mone, Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Bd. I—IX.
Freyburg (Schild durch einen goldenen Sparren, mit einer golde-nen Lilie besetzt, von Blau u. Roth getheilt). Ein schwäbisches Adels-geschlecht, welches auch zu dem Patriciate der Reichsstadt Memmin-gen gehörte und auch den Beinamen: zur Cappel führte.
N. Pr. A.-L. n. S. 194. — Siebmacher, V. 263.
Freyburg, Freiburg (Schild der Länge nach getheilt: rechts inSilber ein grüner Weinstock mit drei blauen Trauben u. links in Rothdie Stange eines goldenen Hirschgeweihes). Ein zu dem Adel imKgr. Preussen zählendes Geschlecht, aus welchem Christian Friedrich