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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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Herr auf Garz u. Hoppenrade und ein Bruder desselben als Herr aufRosenvvinkel und Wuticke II. vor.

N. Pr. A.-L. VI. S. 143 — Freih. c. Ledebur, I. S. 230 u.,IIJ.'S. 254.

Freicsleben, Kille (Schild geviert mit Mittelscbilde. Im schwarzenMittelschilde auf grünem Boden ein vorwärtssehender, geharnischterRitter, welcher in der Rechten ein rothes Herz emporhält und dieLinke auf eine zu den Füssen liegende, grosse, blaue Weltkugel setzt:Stammwappen. 1 und 4 in Gold ein an die Theilungslinie angeschlos-sener, halber, schwarzer Doppeladler; 2 in Roth ein silberner Quer-balken und 3 ebenfalls in Roth zwei das Feld ganz überziehende, ge-kreuzte, oben u. unten auf jeder Seite zweimal geastete, weisse Baum-stämme). Böhmischer Adelsstand. Wappenbrief von 1544 für dieGebrüder Leonhard und Aegidius Freiesleben, w.elche aus Böhmenstammten und sich in dem Kriege gegen die Türken ausgezeichnethatten und Adelsdiplom vom 3. Oct. 1586 für die Gebrüder Esaias,Christoph und Ambrosius Freiesleben. Die Nachkommen derselbenwanderten, nachdem Daniel v. Freiesleben, k. k. Hofsecretarius, 1640unter die niederösterr. neuen RitterFtandsgeschlechter angenommenworden war, ohne dass in der ständischen Registratur Acten überseine Einführung vorkommen, im 30jährigen Kriege aus Böhmennach Sachsen, und kamen, ohne von dem Adelsprädicate weiterenGebrauch gemacht zu haben, aus Sachsen auch in das Reussische.Aus der reussischen Linie erhielt Johann Friedrich Freiesleben, gräfireuss-plauenscher Vice - Canzler zu Gera,. 2. Juni 1728 ein kaiser-liches Erneuerungsdiplom des, der Familie zustehenden Adels undzwar mit Erbebung in den Ritt erstand, mit Wappen verbesserung u. mitdem Prädicate: Edler v. — Nachkommen desselben kamen auch nachPreussen und Sachsen. Ein v. F. starb 1807 als k. preuss. Oberst-lieutenant; ein Sohn desselben, B. v. F., früher k. preuss. Oberst-lieutenant und Commandern- eines Landwehr-Bataillons zu Thorn,kommt 1845 als k. preuss. Generalmajor zur Dispositon vor. JohannFriedrich Edler v. Frejesleben; k. sächs. Oberlieutenant, trat 1852aus dem activen Dienste.

Wissgrill, III. S. 95: am Schlüsse des Artikels: Frcyesleben.'— N. Pr. A.-L. IT. S. 195.— Freih. v. Ledebur , I. S. 233: Freysieben und TIT. >S. 254: auch Freiesleben. — Sieb-macher, III. 54; Freisleben, Oesterreichisch; das Stammwappen uiid.V. 41; die Freiesieben,Oesterreichisch: vermehrtes Wappen. —W.-B. d. sächs. Staaten, III. 93: v. Frcyesleben..—Kneschke, II. S, 155 u. 156. — v. Hefner , sächs. Adel. Tab. 28 u. S. 27.

Dreilingen. Altes, rheinländisches Adelsgeschlecht-aus dem gleich-namigen Stammhause in der Bürgermeisterei Lommersdorf des Re-gierungs-Bez. Aachen. — Eberhard v. F. hatte 1417 ein Burglehn zuBlankenheim inne u. Simon v. F., als Bastart bezeichnet, wurde 1471von dem Erzbischofe Ruprecht v. d. Pfalz zu Cöln auf dem SchlosseHardt gefangen gehalten.

Eiflia illustr. II. 1. S. 120 und 121. — N. Pr. A.-L. II. S. 191.

Freiiiiaim v. Itanilcck, s. Freymann v. Randeck, Randegg,E dl e.

Krcindl v. Freimielsberg. Galizischer Adelsstand. Diplom von 1796für Joseph Freiudl, Bergrath und Salzsud - Salinen - Intendant zu Bo-lechow in Galizien, mit dem Prädicate: v. Freindelsberg.

Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-B. S. 2S8.