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pens (in Silber zwei an einander gestellte, auswärtsgekehrte, schwarzeWiddershörner) mit denen v. Widerspach, welche Letztere, nachWi-gul Hund, erst um 1450 den Namen Finsing fallen Hessen. — Das "Geschlecht kommt urkundlich zuerst um 1050 mitWolftregil v.F. vor.
Wigul Mund, III. S. 771. — Monumenta boic., VI. S. 33.
Finsingcr v. Finsing. Altbayeriäches Adelsgeschlecht, dem Wap-pen nach (im Schilde ein mit drei Rosen belegter Querbalken) ganzverschieden von der im vorstehenden Artikel, aufgeführten Familie.Hans Fipsinger zu Finsing steht in der bayer. Landtafel voii 1470.
v. Hefner, Stammbuch, T. S. 365.
Finster, Finster auf Irfahrn. Adelsstand des Kgr. Bayern. Diplomvom 5. Sept. 1815 für Georg Joseph Finster, Herrn, des RittergutsUrfahrn im Landgerichte Rosenheim (erworben durch Vermählungmit einer Erbtochter der Familie v. Kern) und Hallamts-Verwalterin Salzburg und vom 7. Sept. 1817 für Franz Xaver Finster, Rech-nuugs-Coinmissair bei der k. bayer. General-Zoll- und Maut-Direc-tion und Besitzer des Gutes Urfahrn.
v. Lang , S. 335 u. Supplem. S. 97 u. 98. — W.-B. d. Kgr. Bayern, V. 38. — v. Ilefner,bayer. Adel, Tab. 86 u. S. 76. _
Finsterwalder v. Finsterwald, Edle 11. Ritter. Erbländ.-österr. Rit-terstand. Diplom von 1729 für Matthias Benedict Finsterwalder, Oes-terreichischen Hofraths-Secretair, mit dem Prädicate: Edler v. Fin-sterwald.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 139. — Suppl. zu Siebm. W.-B., XII. 21.
Fioresehy v. Meinfeld, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1781 für Matthaeus Fioresehy, Bürgermeister zu Neumarkt inTirol, mit dem Prädicate; Edler v. Weinfeld.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 283 ,
Firks, Freiherren und (trafen v. Blankensee-Fircks, s. Bd. I. S. 463.Eine der ältesten und angesehensten kur- und liefländischen Adels-familien, welche die Güter Bächhof, Dannenthal, Groesen, Kalven,Handeln, Kühlen, Normhausen, Ockten, Rudbakren, Sant.cn, Gr. undKl. Scheten, Suschendorff, Wixtrand etc. an sich brachte.—BertboldVirike erscheint 1325 mit mehreren anderen Rittern als Bevollmäch-tigter bei dem Könige Christoph II. von Dänemark und Heinrichv. Fircks kommt 1344 unter der esthländischen Ritterschaft vor. —Das Geschlecht zählt zu denjenigen, welche nach der russischen Be-sitzergreifung Curlands von der neuen Hegierirng als freiherrlichanerkannt wurden und auch die Krone Preussen hat 18. Jan. 1844den nach Preussen gekommenen Zweig der Familie in den alten Stan-des Vorrechten bestätigt. Diesen preussischen Zweig stiftete Freih.Hans Ulrich aus deniTIause Groesen, einer Nebenlinie des nurmhu-senschen Majorats. Derselbe trat während des 7jährigen Kriegesals Hauptmann in k. preuss. Dienste und erwarb nach dem Hubertus-burger Frieden die Güter Horndorf und Volkstaedt in der GrafschaftMansfeld. Von seinem Sohne, dem 1816 verstorbenen FreiherrnEmst Wilhelm, k. preuss. Kammerh., verm. mit Henriette v. Klüx,stammt das jetzige Haupt der preussischen Linie: Freih. Wilhelm,
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