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ter den Freiherrnstand erhielt, ein Sohn des Laurenz II. de Ficinisaus Bergamo. Derselbe kam nach lauger Streitsache 1593 durchVergleich in die Ficinische Erbverlassenschaft und aus seiner Ehemit Maria Magdalena Galeni stammten zwei Söhne, Prodocimus undAntonius, welche noch vor 1590 nach des Vaters Tode vorkommen.Die Tochter, Magdalena v. Ficin, vermählte sich 1591 mit GeorgPhilipp* Herrn v. Gera.
Wissgrill , III. S. 44—46.
Pick, Freiherren. Kurpfälzischer Freiherrenstand. Diplom vom12. Juli 1769 (nach Anderen von 1771) für Joachim Joseph Fick,Landsassen zu Ilohendreswitz und \orsitzenden Rath der Hofkammerin Sulzbacli. — Wie angegeben, führt v. Lang das Diplom an, dochhaben, s. unten, Sprossen des Stammes schon früher den freiherrli-chen Titel geführt, so dass es scheint, als sei dasselbe kein Erlie-bungs-, sondern ein neues Anerkennungs- und Bcstätigungs-Diplonides früher in die Familie gelangten Reichs-Freiherrnstandes gewesen.— Ein ursprünglich fränkisches Geschlecht, aus welchem zuerst PaulFick genannt wird, welcher im Anfange des 17. Jahrb. Kauf- undHandelsherr zu Nürnberg war. Die Familie wendete sich später indie Überpfalz und schied sich in die beiden Linien zu Ammcrthäl undzu Angelthurn, Aus der ersten Linie sind mehrere Glieder zu hohenEhrenstellen gelangt. Christian Joseph Freih. v. F. kommt 1778 alskurbayerischer Truchsess und 1782 als wirklicher Hofgerichtsrathvor; Joseph Freih. v. F. war 1764 kurbayer. Geh. Rath und Vize-kanzler zu Mannheim, sowie Vicekanzler der Universität Heidelberg;Christoph Freih. v. F., Herr auf Ober- und Nieder-Ammerthal, 1784kurbayer. Regierungsrath zu Amberg, Pfleger zu Ileideck und Hip-poltstein etc. und Johann Christian Freih. v. F., Doctor der Theolo-gie, noch 1784 fürstl. Regensburg, und fürstl. Eichstädtscher geistli-cher Rath, Decan u. Stadtpfarrer zu Sülzbach. — Die AngelthurnerLinie ist im Grosskerzogtbum Baden angesessen und hat ebenfallsfortgeblüht, — Aus der Ammerthaler IJnie in Bayern wurde der En-kel des obengenannten Freiherrn Joachim Joseph, Freih. Carl Franzde Paula, geb. 1774, k. bayer. Oberst des 2. Linien-Infanterie-Regi-ments, in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern in der Classe der Frei-herren eingetragen. — Neueren Nachrichten zu Folge soll die baye-rische Linie jetzt nur auf einem Mannssprossen beruhen, welcher von, dem adeligen Prädicat gegenwärtig keinen Gebrauch macht.
v. Lang, S. 121. — Gast, Adelsb. d. Grossh. Baden, 2. Abth. — Siebmac/ier, V. 99. — Süp-plem.zu Siebin. W. - B. IV. 6. u. VII. 14.— Tyrotf, I. 24 u. Siebenkees, I. S. 365 ti. 366. -VV.-B. d. Kgr. Bayern. II. 96 n. v. Wölckern, 2. Abth. — v. Hefner, bayer. Adel. Tab. 3!u. S. 34 u. Ergänz.-Bd. S. 13.
Fickelscherer f. Löwcnck. Erbländ. -österr. Adelsstand. — D.Franz Alois Fickelscherer v. Löwenek war im vierten Jahrzehnt die-ses Jahrh. Professor der Chirurgie zu Wien.
Hairdschriftl. Notiz.
Firkenliold, licklinhl. Altes Adelsgeschlecht der früheren Graf-schaft Oldenburg, in welcher der gleichnamige Stammsitz lag. Das--selbe kam schon 1230 vor und Gauhe nahm nach dem ihm überlas-