Kellner v. Fehl egg. Ein ursprünglich Nürnberger Patricierge-schlecht, aus weichem sich Zweige in Böhmen ausbreiteten. Ausdemselben stammte Christoph Fellner v. Feldegg, welcher den Frei-herrnstand in die Familie brachte und 1739 als k. k. General-Fcld-marschall-Lieulenant u. Artillerie-Oberst in der Schlacht bei Grotzkablieb. Von seinen Verwandten lebten damals unter Anderen Carl F.v. F., k. k. Artillerie-Hauptmann; Wilhelm August F. v. F., ebenfallsk. k. Artillerie-Hauptmann, mit seinem Sohne, Johann Joseph, k. k.Artillerie - Lieutenant und Wilhelm F. v. F., k. böhmischer Hofjägerauf den Herrschaften Zbirow und Törschenck, von dessen zwei Söh-nen der Jüngere, Wilhelm, bei der ungarischen Artillerie stand.
Gauhe, II. S. 280.
Fellntr v. Fellcnstcin. Frbländ- -österr. Adelsstand. Diplom von1719 für Johann Jacob Fellner, k. k. Proviant-Über-Commissar undfür die Brüder "desselben, Johann Joseph und Johann Paul GottliebFellner, mit dem Prädicate: v. Fellenstein.
3Iegerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 282. — Siebmacher, III. 70.
Felluer v. Felleiithal. Frbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1773 für Jacob Fellner, k. ungarischen Architecten, wegen Erbauungmehrerer königlicher u. herrschaftlicher Paläste, mit dem Prädicate:v. Fellenthal.
Megerle v. Mühlfeld , S. 181.
Fels, v. der Fels, Feltz, F. v. Huppe, F. v. Laroche oder Kurbette
(Schild geviert: 1 und 4 in Silber ein rothes Ankerkreuz und 2 u. 3in Gold ein schwarzer, dreimal spitz gezogener Balken). Altes,luxemburgisches und rheinländisches, Adelsgeschlecht, nicht zu ver-wechseln mit dem alten tiroler Hause Colonna Felss oder Völs, s.Bd. II. S. 315 und 316, aus der gleichnamigen, längst in Trümmernliegenden Burg im Luxemburgischen, welche sich, mit Felsen umgeben,über dem am Flüsschen Frenz gelegenen Orte Fels erhob. Die Be-sitzer dieser Burg treten im 13. und 14. Jahrb. unter dem Namen:de lluppe auf u. werden namentlich von einem Aroldus de Kuppe angenannt. Humbracht führt die Sprossen des Stammes, mit dem Vor-namen Bernhard, als Erbpannerherren und als Erbkämmerer des Iler-zogthums Lützelburg und der Grafschaft Chiny auf. Das Erbkäm-merer Amt haftete auf der Herrschaft Moerstorf, als deren Herr zu-„erst Bernhard I. um 1449 genannt ist. Der gleichnamige Enkeldesselben kommt als Erb-Kämmerer u. Pannerherr des IlerzogthumsLuxemburg und des kaiserl. Rath vor. Johann, v. IL, venn. mit Elsav. Ileffingen, war 1568 Landconithur der Bailei Lothringen, der Sohnseines Bruders Paul aber k. spanischer und erzh.-österr. Ober-Amt-mann zu Grevenmachern. Ein jüngerer Sohn Johanns, Georg, stifteteeine Nebenlinie, aus welcher Heinrich v. F. 1575 kurtrierscher Amt-mann zu Camberg und der Sohn desselben, Hans Jacob, 1603 kur-trierscher Statthalter war. Um diese Zeit kommt Johann von F. alsRitter des deutschen Ordens zu Trier vor. Mit den Enkeln seinerNeffen, Paul von F., Herrn zu Mersch und Heftingen und ChristophV .F., erlosch der Mannstamm wohl mit Peter Ernst noch im 17. oder