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Fclirenllieil uml («ruppcnlierg, Ferenllieil 11. (i. Altes, schlesischesund oberlausitzisches Adelsgeschlecht, welches als Ahnherrn den kai-serlichen Rittm. Ilans F. annimmt, welcher wegen bewiesener Tapfer-keit gegen die Türken 1576 den Adel erhielt. Die Familie hattebereits 1591 Schilkwitz im Woblauschen inne und führte schon da-mals den Beinamen Gruppenberg, dessen sich später nur einzelneZweige des Geschlechts bedienten. Gegen Ende des 17. Jahrb. standder Familie auch schon Ober- und Nieder-Wikoline ebenfalls imWoblauschen zu, im 18. Jahrb. wurde der Grundbesitz derselbenbedeutender und noch ist das Geschlecht ansehnlich in Schlesien be-gütert. Als Sinapius schrieb, war Sigmund v. F- Land-Commissar imFürstenthume Oels und setzte den Stamm durch mehrere Sohne fort.Derselbe hat dauernd fortgeblüht. Carl Friedrich v. F. war langeZeit Präsident der herz, braunschw, Regierung zu Oels; ein Prem.-Lieut. v. F. in k. preuss. 18. Infant.-Regim. starb 1813 zu Prag anseinen Wunden; der k. preuss. Major v. F., früher im Kuirassier-Re-gim. Graf v. Henckel war 1836 Postmeister in Oels; um dieselbe Zeitbesass der k. preuss. Hauptmann v. F. Gross- und Klein-Breesen undEsdorf im Kreise Trebnitz; der Stiftsverweser v. F. war Herr aufOber- Mittel - und Nieder-Beilmannsdorf bei Lauban etc. und nochist hier namentlich Eduard v. Fehrentheil und Gruppenberg, Lieute-nant im k. preuss. 6. Jäger-Bataillon, zu nennen, welcher, wie Freih.v. Ledebur im Vorworte zu dem Adelslexicon der preuss. Monarchiedankend erwähnt, demselben sehr fleissige Zusammenstellungen ausden in seinem Besitze befindlichen Urkunden, Stammbäumen u. Ahnen-tafeln über den Güterbesitz von 127 Familien Schlesiens übersen-det bat.
Sinapius, r. S. 361 und II. S. 622. — Gauhe , I. S. 530 und 531 : Beide v. Ferentheil.—N. l'r. A.-L., II. S. 161 u. 162.— Frh. v. Ledebur, I. S. 216 und III. S. 251. — v. Mitling,I. S. 154. — Schlesisches W.-B. Nr. 37S. — Kneschke. III. S. 138 u. 189.
Feicliter v. Feichtenthal. Erbländ.-Österreich. Adelsstand. Diplomvon 1797 für Gottlieb Feicliter, Doctor und -Professor der Wund-arzenei und Geburtshülfe zu Ollmütz, mit dem Prädicate: v. Feich-tenthal.
Megerle v. Mühlfeld , S. 180.
Feige, Ficimis. Hessisches Adelsgeschlecht, in welches JohannFeige, fürstl. hessenscher Canzler, 1517 den Reichsadel brachte.Derselbe, so wie seine Nachkommen, haben von dem Adelstitel kei-nen Gebrauch gemacht, doch führen Letztere das Wappen im genann-ten Diplome der Familie fort.
Strieder , hessische Gelehrten Geschichte, TV. S. 92.
Fcigclfehlt, s. Fleigl v. Feigelfeld.
Feigenputz v. (iriessegg, auch Ritter. Reichsritterstand. Diplomvon 1718 für Johann Georg Rudiger Feigenputz v. Griessegg, ungar-ischen Kammerrath. — Tiroler, aus Neumarkt stammendes Geschlecht,in welches Elias Feigenputz 1694 den erbländ.-österr. Adelsstandmit dem Prädicate: v. Griessegg brachte. Mit einem Sohne desselben,Joseph F. v. G., welcher blind war, soll die Linie in Tirol erloschensein. Ein anderer Sohn, Johann Bartliolomae Feigenputz v. G., des