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lebte 1836 als Major a. D. Um diese Zeit waren noch zwei v. E. Of-ficiere im 19. Infanterie-Regimente.
N. l'r. A.-L. II. S. 147 u. 148. —-Frh. v. Ledebur, I. S. 210 u. III. S. 249.
Eulciibcck, Eiicnhcck. Ein thüringisehes, voigtländisches undmeissensckes, erloschenes Adclsgeschlecht. Als Ahnherr des Stam-mes wird Peter Eulenbeck, Herr auf Barby und der Grafen zu BarbyCanzler, genannt, dessen redendes Wappen K. Maximilian I. im An-fange des 16. Jahrb. vermehrte. Von demselben stammten Wolfgang,gest. 1596, kursächs. Geh. Rath und Orator und Ilaniel, gest. 1595,Doctor der Rechte, kursächs. Rath und Prof. der Rechte zu Jena.Neben Beiden kam noch ein kurbrandenburg. Canzler D. Eulenbeckvor, nach Allem ein Bruder der eben Genannten. Wolfgang empfing1578 zu Prag als kursächs. Gesandter die Kursächsischen Lehne underhielt für sich und sein Geschlecht den Adel. Aus seiner Ehe mitUrsula Maria v. Sode, Wittwe des Leipziger Rathsmannes und Bau-meisters Lindemann, stammte ein Sohn, Daniel v. E., welcher 1587als Studirender in' Folge eines unglücklichen Sturzes starb und eineTochter, Catharina, welche sich mit D. Sigismund Rölingen, Herrnauf Wildberg, kursächs. Hofrath, vermählte. - So viel bekannt ist,setzte Wolfgangs Bruder, Daniel v. E., den Stamm fort. Von denNachkommen war Wolfgang Christoph v. E. 1659 Kammerjunker amh. sachs.-weim. Hofe und noch 1743 stand in der Kursächs. Armeeein Premierlieutenant v. Eulenbeck, dessen Siegel mit der Umschrift I.G. A. v. E, in vollständigen sächsischen Wappensammlungen vorkommt.Dasselbe zeigt im Schilde eine ausgebreitete Eule und im Schildes-fusse eine gebogene Spitze mit drei, 1 und 2, Kugeln. Der Helm trägteinen offenen, mit den drei Kugeln belegten Adlersflug. Die Farbensind nicht angegeben. Siebmacher tbeilt den Schild quer von Göhlund Blau: oben in einer blauen, gestürzten Spitze eine weisse Eule, un-ten in einer aufsteigenden, goldenen Spitze drei, 2 u. 1, blaue Wecken.Um oder nach der Mitte des 18. Jahrh. ist der Stamm ausgegangen.
Knauth, S. 504. — R. Schuttgen, Progr. Vitam Wolfg. ab Eulenbeck sistens, Lips. 1740.— Gauhe, II. S. 262—265. — Siebmacher , IV. 53.
Eulenburg, Grafen. Preussischer Grafenstand. Diplom vom19. Febr. 1786 für Thomas Freiherrn v. Eulenburg, k. preuss. Geh.Rath und für den Vetter desselben, Ernst Christoph Freih. v. Eulen-burg, so wie für das ganze Geschlecht. — Altes, sächsisches undpreussisches Adelsgeschlecht, welches schon im 13. und 14. Jahrb.das freiherrliche Prädicat mit der Bezeichnung der höheren Nobilitätgeführt hat. Ueber den Ursprung desselben finden sich selirverschie-dene Angaben vor. Beckler und Andere halten das Schloss und dieStadt Eilenburg a. d. Mulde, Prov. Sachsen, Reg. Bez.Merseburg, Kr.Delitzsch, für das Stammhaus und geben an, dass Otto v. Ronow um1289 von der Krone Böhmen Schloss und Stadt Eilenburg zu Lehnerhalten und für sich und seinen Stamm den Namen EilenbUrg ange-nommen habe, doch schon am Ende des 12. Jahrh. kommen Otto undBodo v. Jlenburg im Copialbuche des Klosters Dobrilugk vor, welcheBeide zu diesem Geschlechte, doch auch zu einem anderen gehörenkönnen, da auch im Magdeburgischen ein Schloss Jlenburg lag, von