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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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1 708 für Johann Christoph Ettner, k. k. Rath, mit dem Prädicate:v. Ettner und Eiteritz.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 137.

Etzbach, Etzbach r. Diickenburg. Niederrheinisches Adelsge-schlecht, welches schon 1440 Diickenburg im jetzigen Kreise Opla-den besass und im 1618. Jahrb. auch andere Güter amNiederrheininne hatte. Im Anfange der ersten Hälfte des 17. Jahrb. stand derFamilie im Bentheim'schen das Gut Langen zu, welches noch 1780Eigenthum derselben war. Spätere Besitzungen sind nicht bekannt.

v. Hattstein , I. S. 398 u. S. 430. Fahne , I. S. 96 u. Tl. S. 39. Frh. v. Ledebur,I. 209.

EttdorfF, EzdorfF, auch Freiherren und (trafen. (Stammwappen:in Silber ein mit den Hinterläufen auf einem grünen Dreihügel ste-hender, mit den Vorderfüssen springender, rother Hirsch). Reichs-freiherrnstand. Diplom vom 17. Juli 1684, nach anderen Angabenvom 23. Juli 1682, für Georg Carl v. E., Vicedom und Landschafts-Präsidenten, und Reichsgrafenstand: Diplom im KurpfälzischenReichs-Vicariate vom 19. Aug. 1790 nach v. Lang für Ludwig AdamFreih. v. E., Domherrn zu Freising und Regensburg etc. mit seinenzwei Brüdern, Johann Nepomuk, kurpfälz. Geh. Regier.-Rathe zuLandshut und Pfleger zu Kirchberg und Gottlieb, Vicedom zu Elhvan-gen. Dagegen nehmen Andere an, dass der Letztere dieser BrüderFranz Xaver geheissen habe, kurpfälz. Kämm., Geh. Rath, Vicedomund Landschafts-Präsident gewesen sei und dass von ihm die jetzigenSprossen der gräflichen Linie abstammten. Die Familie v. Etzdorffist ein altes, thüringisches Adelsgeschlecht aus dem gleichnamigenSta'mmbause im Amte Eisenberg des Herzogthums Sachsen-Altenburg Heinrich Ezelsdorf, Ritter, kommt urkundlich als Zeuge bereits1270 vor und 1274 überliess derselbe seine beidenHöfe inEisenbergdem Landgrafen Albrecht in Thüringen, welcher diese Höfe dem Klos-ter zu Jisenberg schenken wollte. Balthasar v. E. lebte um 1496und die Brüder, Hans Heinrich und Melchior v. E. besassen 1547die Güter Behmen im Weimarschen und Herrschdorf im Meiningen-scheu. Die Söhne der Letzteren, Joachim und Wilibald, schlössenihrer Besitzungen wegen 1575 einen Vertrag; Heinrich v. E. warumdiese Zeit herz, sächs. Coburg. Rath und Rentmeister; Friedrich 1588Hauptmann zu Jena und Christoph in demselben Jahre Amtmann zuRömhild. Hans Wilhelm v. E. starb 1640 als Gräfl. StolbergscherHaus- und Forstmeister und Hans Friedrich und Heinrich v. E. jiat-ten noch 1670 mehrere Güter im Altenburgischen inne. Um dieseZeit war Georg Friedrich v. E. h. sachs. gothaischer Obersteuerein-nehmer und Oberkriegscommissar. Von der zahlreichen Nachkom-menschaft desselben kam ein Sprosse nach Bayern, wo als erstesGlied der Familie Johann Georg v. E., verm. mit Anna v. Weise, genanntwird. Ausser den Besitzungen in den thüringischen Landen wurdedas Geschlecht auch in Franken ansässig'und gehörte zu der reichs-freien Ritterschaft des Cantons Ottenwald. In Bayern kam zuerstdas Gut Weyhenstephan in die Hand desselben und nach diesem Gute