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am Main, welches zu den Hohenloheschen Dienstmannen gehörte, ,fehlen Angaben über das Wappen und es ist daher nicht zu bestim-men, ob dasselbe mit einem der anderen Geschlechter v. Erlach imZusammenhange gestanden habe.
Wig. Hund, III. S. 299. — Monüm. boic. It. S. 324, VI. S. 37 u. VIII. S. 203.
Erlacli. s. Fischer v. Erlach, Freiherren.
Erlacher v. Erlacli. (Schild geviert: 1 und 4 in Roth eine sil-berne, ganze Spitze und in derselben auf grünem Dreiberge ein grü-ner Baum und 2 und 3 in Blau ein einwärts gekehrter, goldenerGreif).Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1745 für Johann BaptistErlacher,-Vicefactor bei dem Oberst-Berg- und Schmelzwerkamte zuSchwatz in Tirol, mit dem Prädicate: v. Erlach.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 279. — W.-B. d. Kgr. Bayern, V. 27. — v. Hefner,bayer. k Adel, Tab. 85 u. S. 75 u. tiroler Adel, Tab. 24- u. S. 22.
Erlacher v. Kliay, Erlacher de Kliai. Oesterreich. Adelsgeschlecht,aus welchem Sprossen in neuester Zeit in der k. k. Armee standen.Edmund Erlacher de Kliai war 1856 Oberlieutenant im 30. Infant.-Regim. und Adolph Erlacher v. Kliay Lieuten. im 24. Inf.-Regini.
Militair-Schematism., 1S56, S. 231 u. 249.
Erichach. Altes, thüringisches Adelsgeschlecht, aus welchemChristoph v E., Herr zu Kirchen-Sittach im Thüringischen, 1530 imkursächs. Comitate auf dem Reichstage zu Augsburg hei Uebergabeder Augsburgischen Confession war. Der Stamm erlosch zu Ende des16. Jahrb., worauf die v.Thoss (die Thossen), s. den betreffenden Ar-tikel, welche 1719 ausstarben, den Beinamen: v. Erlebach annahmen.— Der Beiname Erlebach kommt übrigens auch bei dem alten thü-ringischen Adelsgeschlechte v. Marschall, genannt Greiff, vor.
Gauhe, II. S. 256 u. 257. — Zedier, VIII. S. 1690,
Erlciibach (in Roth eine stehende, silberne Gans). Altes, vonv. Hattstein zum rheinländischen, von Siebmacher zum bayerischenAdel gezähltes Geschlecht, welches auch im Nassauischen blühte unddaselbst noch 1566 vorkam. Ilumbracht, welcher die Beinamen: ge-nannt Weilbach, Wilbacher, auch Hofmann dem Geschlechte beilegt,schliesst die von ihm gegebene Stammreihe mit Johann v._E., welcher1530 lebte und nur eine einzige Tochter, Maria, hatte, welche insKloster ging und 1590 starb, doch sagt Ilumbracht nicht, dass Johannv. E. den Stamm beschlossen habe.
Humbracht, S. 239. — v. Hattstein, im Special-Register. — Siebmacher, II. 57; v. Erl-bach, Bayerisch. — v. Meding , III. S. 168.
Erlciihaupt, s ; Hund v. Saulheim, Erlenhaupt, Hürth.
Erlcukamp, Freiherren. Reichsfreiherrnstand vom 21. März 1674für Johann v. Erlenkamp. Ein nach Angabe einiger Schriftstellerursprünglich aus dem Königreiche Neapel stammendes Geschlecht,welches nach Schwaben kam und früher den Namen de Campo oderKamp führte, welcher später in Erlenkamp verwandelt wurde, weilUlricus de Campo, der gegen die Türken sehr tapfer gefochten un.dvom K. Carl V. den Reichsadel erlangt hatte, an einem Orte lebte,an welchem viele Erlen standen. Nach Bagmihl im PommernschenWappen-Buche u. A. war aber der Stammvater des freiherrl. Ge-