Druckschrift 
3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
Seite
137
Einzelbild herunterladen
 

— 137 —

Reichswalde und Weissig 1832, Boxberg 1847 und Paulsdorff 1855dem Geschlechte zu.

Knauth, S. 504. — Val'ent. Känhj, II. S. .371—378. — (rauhe, I. S. 500 u. 501. .— Zeil-ler , VIII,. S. 15(58. — v. Uechtritz, diplom. Nachr. II. S. 87—41. — N. Pr. A.-L. II. S. 188.Frh. v. Ledebur, I. s. 206 u. III. S. 249. — Siebmacher, I, 159: v. Ertmannsdorf, Melss-nisch. — W.-B. der siiehs. Staaten, I. 98. — Schle.sisch. NV.-B. Nr. 166 . — KneschTce, LS. 143.

— v. Hefner , siiehs. Adel, Tab. 27 u. S. 26.

Erdmannsdorf, s. Elim stein u. Elim stein v. Erdmanns-dorf, Freiherren., S. 53.

Erdödy, Erdödy zu lonyordkcrek und Honte Claudio, Grafen. Einsder ältesten und angesehensten ungarischen Geschlechter, welchessich weit ausgebreitet hat und reich an Besitzungen wurde, einesStammes mit den Pälft'ys, d. h. wie Mehrere annehmen, dass die Fa-milie Pälffy durch Vermählung Geblüt, Namen und "Wappen des Ge-schlechts Erdödy führt. — Das gräfliche Haus Erdöd schied sich zei-tig in eine ältere und jüngere Linie: erstere stiftete Georg I., letztereGabriel I., Söhne des Grafen Christoph I. In deutschen genealogi-schen "Werken wird mehrfach als gemeinschaftlicher Stammvater desGeschlechts Thomas I. von Bakacs, ältester Sohn des Nicolaus Kecs-kess, genannt, welcher 1389 den Adel erlangte und dessen Bruder,Franz I. v." Erdöd, das Prädicat: Nobilis de Szathmär erhielt, Le-kotzky aber hält, nach ungarischen Historikern, den Nicolaus I. Er-död, von Erdöd, einer Dragffischen Besitzung imSzathmärer Comitategenannt, Castellan zu Keeske, für den Stammvater des Geschlechts,während Andere dasselbe von dem Aulicus des Bartkolomaeus Dragffi,Valentin, ableiten. NachAllem haben die Angaben Lehotzkj's das Mei-ste für sich und derselbe ist auch für die früheren genealogischen Ver-hältnisse der Familie die beste Quelle. Da das Werk des genanntenSchriftstellers Mehreren nicht leicht zugängig sein möchte, so wirdhier auf das verwiesen, was aus demselben die deutschen Grafenhäu-ser der Gegenwart, s. a. u. a. A., mitgetheilt haben. — Der Grafen-stand mit dem Prädicate: v. Monoszlo, Freiherren v. Monyorökerekkam durch Peter II. 1511 in die Familie und Thomas Graf Erdödyv. Monoszlo, Banus vonCroatien, erlangte 1607 die Erb-Obergespans-würde im Warasdiner Comitate, welche Würde die beiden Hauptliniehder Familie, die ältere, welche sich in einen älteren und jüngeren Astgeschieden hat, und die jüngere Hauptlinie gemeinschaftlich beklei-den. — Vollständige und leicht übersichtliche Stammreihen beiderHauptlinien finden sich in den Grafenhäusern der Gegenwart, und denneuesten Personalbestand des gräflichen Gesammthauses ergiebt dasgeneal. Taschenbuch der gräfi. Häuser. Hier können aus dem glieder-reichen Stamme nur Nachstehende genannt werden : Aeltere Ilaupt-linie: Aelterer Ast: Franz Graf Erdödy v. Monyorökerek und Mo-noczlö, geb. 1830 — Sohn des 1856 verstorbenen Grafen Cajetan ausder Ehe mit Ernestine Freiin v. Lerchenfeld-Prennberg, geb. 1801

— Herr der Majoratsherrschaft Galgöcz und Pötsjen, so wie der Al-lodialherrschaften Monyorökorek, Jänöshäza, mit Nagy-Somlyö undVep in Ungarn, k. k. Kämm., venu. 1853 mit Helene Grf. v. Obern-dorff, geb. 1831, aus welcher Ehe drei Söhne stammen: Emmerich,