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Diplom vom 5. Jan. 1651 für Joachim v. Enzmüller, Niederösterr.Regimentsrat-h und Grafendiplom von 1669 für denselben, mit demNamen: Graf v. und zu Windsliag. Der Diploms-Empfänger war ausSchwaben gebürtig und wurde 1641 unter die neuen Geschlechter desniederösterr. Ritterstandes aufgenommen.
Wissgrill, II. S. '422.
EpeB, Oepcn, s. Oepp.
F.ppan, Eppancr v. Eppurg. Tiroler Ädelsgeschlecht, welches viel- ,leicht ursprünglich zu den Ministerialen der alten tiroler, um 1295erloschenen Dynasten und Grafen Eppan oder Iloheneppan gehörte.— Die Familie war im Anfange des 14 Jahrb. in Brixen ansässig undwurde später, im Besitze von Eppurg, landsässig. Der Stamm ist mitGeorg E. v. E., welcher 1564 zu Klausen starb, ausgegangen.
v. Hefner, ausgestorbener tiroler Adel, Tab. 3.
Eppele. Oesterreichisches Adelsgeschlecht, in welches durch dieGebrüder Marcus und Paul Eppele 1588 der Adel gekommen war.Ersterer kommt als Herr auf Gross-Heinrichs 1598 vor, findet sichaber in die Matrikel des niederösterr. Ritterstandes nicht eingetragenund Letzterer wurde noch von 1612—1618 genannt.
Wissgrill, II. S. 423.
Eppe (in Gold ein, an einem Stabe eine Rose emporhaltender Affe).Altes, westphälisches, später auch im Waldeckschen begütertes Adels-geschlecht, nicht zu verwechseln mit der im Anhaltschen vorgekom-menen Familie Oepp oder Epen und Oepen. — Das Geschlecht ge-hörte 1290 zu den Burgmännern von Warburg und kommt 1434 unterder Ritterschaft des llerzogthums Westphalen vor. Im Waldeck-schen sass die Familie auf einem Sitze ihres Namens und besass Go-delheim 1515 und noch 1586 und Reckenberg ebenfalls 1586 undnoch 1649.
Frh. v. Ledebur, I. S. 205 u. 206.
Eppendorf. Ein in Meissen vorgekommenes Adelsgeschlecht,aus welchem sich in der ersten Hälfte des 16. Jahrb. Heinrich v. E.,gebürtig aus Freiberg, ein Schüler des Ulrich Zasius, Professors derRechte zu Freiburg und Freundes Ulrichs v. Hutten, so wie desEras-mus v. Rotterdam, durch mehrere mit Letzterem gewechselte Streit-schriften bekannt machte.
Jöcher, Compend. Gelehrten-Lexic. Ausg. von 1726, S. 876. — Zedier , VIII. S. 1444.
Eppenstein , s. Car nea-Steffane o di Tapogliano zuKronheim u. Eppenstein, s. Bd. II. S. 229.
Eppingcii, Eppinger. Ein ursprünglich aus der Unterpfalz undzwar aus dem gleichnamigen Stammhause unweit Bretten im Craicli-gau stammendes, mit dem deutschen Orden 1450 nach Preussen ge-kommenes Adelsgeschlecht,. aus welchem Andreas v. Eppingen 1499Castellan von Pommerellen war und welches von dem Gute Boroschauim jetzigen Kreise Karthaus auch den Beinamen Boreszowski führte.Die Familie erwarb in Ostpreussen im Laufe der Zeit eine grosse An-zahl Güter, hatte namentlich im 17. Jaln h. und in der ersten Hälftedes 18. viele Besitzungen inne uud besass noch 1765 Wesselshöfen
Kneychke, Deutsch. Adels-I.ex. III. 9