und Hopfgarten, welcher im Kufe grosser Gelehrsamkeit stand, dieLinie zu Syra. Ueber die Fortsetzung dieser Linien haben Valent.König und Gauhe bis zu ihrer Zeit mehrere, für die genealogischenVerhältnisse desGesammtstammes, so wie für die Geschichte dessel-ben interessante Mittheilungen gemacht und für die iolgenden Jahr-zehnte hat v, Uechtritz durch seinen Fleiss Vieles zusammengetra-gen, was im Falle des Bedarfes Auskunft geben kann, die Kränzendieses Werkes aber weit überschreitet und nur in Monographieen ge-hört. Nach v. Uechtritz treten in Bezug auf das der WiesenschaftZugängige auch hier, wie bei so vielen Familien, die Lücken ein,welche das später lange vernachlässigte Studium der Genealogie her-vorgerufen hat und welche im Ganzen wohl nie mehr auszufüllen sind,im Einzelnen aber durch Monographieen jetzt wohl noch ausgefülltwerden könnten und neuerlich durch treue Sorge der Familien in ein-zelnen Fällen sehr gut ausgefüllt worden sind. — Nur in Bezug aufdie gräflichen Linien des Stammes liegen bis auf die neueste Zeit diegenealogischen Verhältnisse klar vor. Diese gräflichen Linien sindaus der Scharffensteiner Linie entsprossen und der nähere Stammva-ter derselben ist der jüngere Sohn Haubold's, des Stifters derScharf-fensteiner Linie, s. oben: Heinrich Haubold v. E., kursächs. Rath,Vice-Ober-IIofrichter zu Leipzig etc. Von demselben entspross Ru-dolph Ilaubold v. E.. gest. 1654, Herr auf Wolckenburg (seit 1632in der Familie), welcher einen Sohn, Hans Haubold v. E., gest. 1700,kursächs. Geh. Rath und Oberhofmeister, hinterliess. Der Sohn desLetzteren aus der Ehe mit Anna Sophie v. Rumohr, gest. 1725, warder obengenannte Hans Georg v. E., welcher, wie angegeben, denReichsgrafenstand in seine Linie brachte und welcher, verm. mitEva Charlotte Friederike Gif. v. Flcmming, gest. 1758, zwei Söhnehatte, die Grafen Johann Georg Friedrich und Detlev Carl, welchedie Stifter der beiden Linien, der älteren und jüngeren, wurden, inwelchen beiden die gräfliche Linie fortgeblüht hat. Die ältere gräf-liche Linie gründete Graf Johann Georg Friedrich, gest. 1811, Herrder freien Standes-IIerrscliaft Seidenberg mit Reibersdorf etc., früherkursächs. Minister, verm. 1766 mit Eleonore Henriette v. Ponicau,aus welcher Ehe zwei Söhne entsprossten, von welchen der jüngere,Graf Heinrich, gest. 1842, k. sächs. Oberschenk, Kammerherr etc.,verm. 1810 mit Ernestine v. Warnsdorf, seine Linie fortsetzte.—Die jüngere Linie stiftete Graf Detlev Carl, gest. 1810, k. sächs.Conferenz-Minister u. w. Geh. Rath und die Söhne aus erster Ehe mitSidonie Albertine Grf. zu Schönburg-Liclitenstein, gest. 1787, habenauch diese Linie fortgepflanzt. — Der neuere Personalbestand dieserLinien ist folgender: Aeltere Linie: Graf Curt, geb. 1811, — Sohndes Grafen Heinrich, s. oben — freier Standesherr der HerrschaftReibersdorf-Seidenberg etc., erbl. Mitglied der 1. Kammer der sächs.Landstände und Ober-IIof-Mundschenk Sr. Maj. des Königs v. Sach-sen, verm. 1836 mit Natalie Freiin v. Blome a. d. HauseSalfzau, geb.1813, aus welcher Ehe ein Sohn stammt, Graf Hans, geb. 1844. —Der Bruder des Grafen Curt, Graf Alexander, geb. 1813, Herr der
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