Eichholtz, Evchholtz, Aicholtz (in Gold ein rother Thurm mit drei,lieben einander stehenden Spitzen, unter welchen rings um denThurm ein mit einem silbernen Monde belegtes Gesimse läuft). Schle-sisches, im Liegnitzischen mit Eichbolz, welches der Familie bereits1504 zustand, sowie mit Nikolstadt und Schimmelwitz begütert gewe-senes Adelsgcscblecht. — Andreas v. E. stand 1346 bei dem Her-zoge Nicolaus zu Münsterberg in grossem Ansehen; Johann v.E. zumGelobe kommt 1454 vor und ein Anderer dieses Namens auf Eich-holz und Schimmelwitz war 1529 herz, liegnitzischer Rath und hattevier Söhne, Christoph, Balthasar, Paul und Georg, über welche aberNäheres nicht bekannt ist. Gegen Ende des 16. oder im Anfange des17. Jahrh. ist nach Allem derStamm erloschen.—* Sin apius nimmt an,dass in die Familie auch der Freiherrnstand gekommen sei und hatbei dieser Angabe wohl auf Johann Dietrich Freih. v. Eichholtz ge-sehen, welcher, Meklenb. Geh. Rath und Hofmarschall, 1713 Abge-sandter am k. k. Hofe war und 1732 zu Hamburg starb, gewiss abernicht aus der hier in Rede stehenden Familie stammte
Sinapiu.s. I. S. 348 und II. S. 607. — Gauhe , I. S. 472 ti. 473. — Frh, v. Ledebur. I.S. 194. — Siebmacher, I. 51: v. Evchholtz, Schlesisch. — v. 31 e ding, III. S. 151.
Eichholtz, Freiherren. (Schild geviert: 1 und 4 in Blau auf grü-nem Hügel ein Eichenzweig mit drei Eicheln und 2 und 3 in Goldein auf einem Baumstamme sitzendesEichhörnchen). Reichsfreiherrn-stand. Diplom von 1701 für Dietrich v.Eichholtz, schlesisdhenKam-merrath. Zweifelsohne ist derselbe der im vorstehenden Artikel ge-nannte Johann Dietrich v. E.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 54. — N. Pr. A.-L. I. S. 115. — Frh. v. Ledebur,I. S. 194 u. 195. — Siebmacher, V. 23*.
Eichholz, Eichholtz-Jabloiiowski (in Blau drei, 2 und 1, goldeneSterne und zwischen denselben ein goldener, mit den Hörnern linksgekehrter Halbmond). Ost- und Westpreussisches, ausgegangenesAdelsgeschlecht, welches mit Eichholtz im jetzigen Kreise Heiligen-heil im Culmischcn undRiesenburgischen, so wie mit Jablonowa im Kr.Strasburg angesessen war und nach letzterem Gute sich nannte.
Frh. v. Ledebur , III. S. 246.
Eichhorn (in Roth ein, mit einem goldenenKreuze geschmückter,goldener Kirchengiebel, von drei, 2 und 1, goldenen, abwärts gekehr-ten Eicheln mit zwei Blättern begleitet). Preussischer Adelsstand.Diplom v%m 27. Febr. 1856 für Carl Friedrich Hermann Eichhorn,k. preuss. Regierungs-Rath zu Breslau, und zwar um das Andenkenseines Vaters, des kurz vorher verstorbenen k. preuss. Staatsminis-ters a. D. Eichhorn zu ehren.
Augsb. Allg. Zeit. 1856. — Frh. v. Ledebur, HI. S. 246.
Eichhorn v. Oleszkow, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1819 für Franz Eichhorn, Doctor der Medicin, mit dem Prädi-cate: Edler v. Oleszkow.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bcl. S. 277.
Eichicht. Voigtländisches und fränkisches Adelsgeschlecht ausdem gleichnamigen Stammsitze bei Plauen, aus welchem Berchterusde Eichicht urkundlich schon 1323 vorkommt und einige Sprossen