reu und 4 in Blau eine silberne Egge.) Schwedischer Adelsstand.Diplom vom 21. Nov. 1751 für Jacoh Eggers, Chef der k. schwed.Feldbrigade. Derselbe, früher kursächs. Oberst, erwarb das Ritter-gut Saribusen und starb 1798 mit Hinterlassung mehrerer Nachkom-men. Der älteste Sohn, Christian Ullrich Dettlow v. E., k. dän. Le-gationsrath, früher Professor an der Universität Kopenhagen, soll1806 den Reichsfreiherrnstand erhalten haben, doch ist über das Di-plom nichts aufzufinden. Ein anderer Sohn, Emil August Friedrichv. E. war 1805 k. dän. Regierungsrath und besass das Gut Criese-brügge im Schleswigschen.
Fr Ii. v. Ledebur I. S. 192. u. III. S. 243. — Suppl. zu Siebm. W.-B. XI. 9.
Eggers. Reichsadelstand. Diplom von 1790 für Heinrich Frie-drich Eggers, Lehrer am Colleg. Carolinuni zu Braunschweig. Der-selbe war später k. dän. Conferenz-Rath und Vicekanzler bei derholsteinischen Regierung zu Glückstadt und zu seinen Nachkommengehörte der 1819 verstorbene aggregirte Oapitain v. Eggers, welchernach dem N. Preuss. Adels-Lexicon folgendes Wappen führte: Schildder Länge nach und in der linken Hälfte quer getheilt: rechts in Sil-ber ein an die Theilungslinie angeschlossener, halber, schwarzer Ad-ler und links in Roth oben eine goldene Sonne und unten ein golde-ner Querbalken. Sollte diese Angabe richtig sein, so gäbe es nocheine dritte Familie v. Eggers, von welcher in Wappensammlungenmit möglichst genau bestimmten Namen ein einfaches und ein ver-mehrtes Wappen vorkommt. Im ersteren ist der Schild der Längenach getheilt: in die rechte silberne Hälfte springt aus der Thei-lungslinie ein gelber Löwe hervor und in der linken rothen Hälfteist an die. Theilungslinie eine halbe, goldene Lilie angeschlossen —im letzteren Wappen ist der Schild quer getheilt: oben befindet sichder eben beschriebene, halbe Löwe mit der halben Lilie, unten abersteht in Schwarz eine silberne Egge.
N. Pr. A.-L. I. S. 108. — Frh. v. Ledebur, f. S. 192 u. III. S. 245.
Eggs v. iUicinfchlcn. Erbländ.-österr. Adelsstand mit dem Prä-dicate: v. Rheinfelden. Johann E. v. Rh., wohl der Empfängerdes Adelsdiploms, war 1856 k. k. Major im 14. Infant.-Reg.
Milit. Scliemut. 1856 S. 200.
Eghele, s. Cappenberg genannt, Eghele, Bd. II. S. 216.
Egifto, s. Cassis-Pharaone, Cassis d'Egitto, Bd II.S. 234.
Egk, Egkli, s. Eck u. Hungersbach, Freiherrenu.GrafenS. 16.
Eglcn, Egeln. Grafen. Altes Grafengeschlecht im Magdeburgi-schen, dessen Sprossen sieb auch: die Herren von Iladmarslebenund v. Egeln, schrieben. Das Stammschloss und Städtchen gleichenNamens lag an der Bode und der Stamm erlosch 1417 mit dem Gra-fen Conrad im Mannesstamme. Die einzige Tochter desselben, Mar-garetha, war mit dem Fürsten Waldemar (nach Anderen Albert) zuAnhalt vermählt, erbte aber Egeln nicht, da schon 1357 die Grafenv. Barby von Kursachsen die Anwartschaft auf Egeln erhalten hat-ten. Die genannten Grafen kamen später wegen Egeln mit dem Erz-