der Familie zu den höchsten kurpfälzischen Ehrenstellen. Der kur-pfälz. Staatsminister und Gesandte v. E. erhielt 1714 den Reichsgra-fenstand; Johann Wilhelm Gr. v.E. starb 1724 als kurpfälz. General-lieutenant und Inspector der Cavallerie und einem Grafen v. E. wurde1739 das erledigte kurpfälz. Regiment v. Zobel verlieben. In spätererZeit ist der Stamm, in dessen Hand noch 1700 Morshofen im KreiseKempen war, ausgegangen. Zu demselben gehörte übrigens auch, wiedie Aehnlichkeit der in Siebmacher's W.-B. befindlichen Wappen er-giebt, die cölnische Adelsfamilie dieses Namens, welche von einerBesitzung den Beinamen Stolberg führte und aus welcher Johann Die-trich v. E. z. Stolberg, welcher nach Pressburg gekommen war, 1638den Freiherrnstand erhielt.
Gauhe, I. S. 470. — N. Pr. A.-L. S. 107. — Fahne, I. S. 86 u. II. S. :S6. — Feh. v. l.e-debur, I. S. 192. — Siebmacher , I. 132: v. Elfern, Rhein 1 an disch u- V. 307: v.E. Cöllnisch.Sappl, zu Siebm. W. B. VIT. 1 : Gr. v. E.
Effmgcr, E. v.Wildeck, Wildegk ( in Silber neun, 3, 3, 2 und 1,auch sechs, 3, 2 u. 1, zusammengesetzte, rothe Hügel). Altes schwei-zerisches Adelsgeschlecht aus dem Bergschlosse Wildeck bei Lenz-burg im Canton Bern. Später erlangte dasselbe das Bürgerrecht inBern, wo dasselbe noch blüht, und wurde auch im Elsass begütert.Eine Stammtafel bis zur Mitte des 17. Jahrb. hat ßucelini gegeben.
— Verschieden von dieser Familie war die schwäbische Adelsfamiliev. Effinger, welche in Roth einen silbernen Sparren führte.
Bticelini, III. S. 102. — Gauhe , II. S. 237. — v. llaltstein , im Special-Register. — Sal-.ver, S. 620 : Anmerkung, 630 u. 631. — Siebmacher, I. 199 : Die Effinger v. Wildegk* u. V.210 : Effinger v. ßruckh u. Willdeck, Schweizerisch, so wie V. 120 : v. Effinger, Schwäbisch.
— Berner, W. B. von 1829.
Effiicr. Kurbayerischer Adelsstand. Diplom vom 4. März 1765für Gaudenz Joseph Elfner, kurbayer. Regierungsrath zu Straubingund Salzbeamten zu St. Nicolai. Derselbe war ein Urenkel des GeorgE. aus Pfreumt im Leuchtenburgisclien, Hofgärtners im NeudeckcrGarten, welcher 1625 einen Wappenbrief erhalten hatte, Enkel desChristian E., Hofgärtners zu Dachau und Sohn des Joseph E., kur-bayerischen Hof-Kammerraths und Oberbau- u. Gartendirectors zuMünchen und sein Sohn, JohannNepomuk v.Effner, geb. 1757, wurdeals k. bayer. Geh.-Rath u. Geh.-Justiz-Referendar in die Adelsma-trikel des Königr. Bayern eingetragen.
v. Lang, S. 324.— W.-B. Kgr. Bayern, Y. 20. — v. Ilefner , bayer. Adel, Tab. 83 u. S.74. — Kneschke, IV. S. 105.
Ega. Altes, erloschenes, schwäbisches Adelsgeschlecht, dessenName in Ahnentafeln der Freih. v. Greiffenclau zu Vollraths vor-kommt.
Salver, S. 722. — Siebmacher , I. 121. — v. Meding, III. S. 148 u, 149.
Egefelil, s. Ehinger v. Egefeld.
Egelhofsherg, s. Enders v. Egelhofsberg.
Egeln, Egel ( im Schilde ein liegender Ast mit Eicheln). Ostpreus-sisches Aijplsgeschlecht, welches mit dem deutschen Orden aus demReiche nach Preussen gekommen sein soll. Die Nachkommen, zudenen Caspar Otto Egel, 1602 Burggraf aufSehesten, gehörte, leg-ten den Adel ab, welchen aber Friedrich Egeln als kurbrandenburg.