welches auch im 15. u. 16. Jahrh. zu den Pfännern und Thalschöp-pen in Halle gehörte. — Cyriacus E. kommt 1479 und Peter E. 1510als Pfänner vor, doch beginnt der Stammbaum der Familie erst spä-ter m.it Hermann v. E. Von den Nachkommen desselben hatteChristian Wilhelm v. E. zu Gross-Salze drei Söhne: Eberhard, gest.1756, 1734 Rittmeister bei den k. preuss. Gensdarmen und 1739k. preuss. Ober-Küchenmeister, verm. mit einer v. Schmettau, auswelcher Ehe zwei Töchter stammten; Hieronymus Wilhelm v E., ge-blieben 1757 bei Breslau, k. preuss. Oberst, verm. mit Charlotte Al-bertine v. Bosse, aus welcher Ehe Nachkommen nicht entsprosstenund Johann Philipp v. E., gest. 1758 an ehrenvollen Wunden, k.preuss. Major, welcher sieben Töchter hatte, von denen die Eine sichmit dem Obersten v. Grolmann in Colherg vermählte.
N. Fr. A.-L. V. S. 141.— Frh. v. Ledebur , I.'S. 190.
Eckardt. (Schild quer und in der obern Hälfte von Roth undSilber der Länge nach gethoilt: unten in Gold ein schwarzer Spar-ren, zwischen welchem und einem auf grünem Boden nach rechts ste-henden, oben kurz abgehauenen Eichenstamme, welcher durch dieMitte des ganzen Schildes einen grünen, befruchteten Eichenzweigtreibt, nach der rechten Seite ein weisser Hund läuft). Reichsadels-stand. Kursächsisches Reichs-Yicariatsdiplom vom 7. August 1790für Johann Ludwig Eckardt, Doctor der Rechte, Herz, sächs.-Wei-mar. Geh. Hofrath, Professor der Rechte und Ordinarius der Juris-ten-Facultät zu Jena. — Das dem Diplomsempfänger ertheilte Wap-pen führte, s. Freih. r. Ledebur, I. S. 190 u. 191 und Siebmacher,III. 94, eine schlesische Adelsfamilie dieses Namens, welche in derMitte des 17. Jahrh. im Oelsischen mit Mühlwitz begütert war. —Die hier in Rede stehende Familie erlosch 1801 im Mannesstamme.
Handschriftliche Notizen. — Tyroff, I. 197. — Kneschke, III. S. 114 u. 115.
Eckardt, Eckart. (Schild durch einen schräg rechten, rothenBalken getheilt: rechts in Silber drei unter einander stehende, sechs-strahlige, goldene Sterne und links in Blau eine nach der linkenSeite fliegende weisse Taube, mit einem Oelzweige im Schnabel).Preussischer Adelsstand. Diplom vom 30. Sept. 1786 für JohannFriedrich Eckardt, k. preuss. Capitain bei dem Cadettencorps inStolpe. Derselbe starb später als Major und Commandern- des Ca-dettenhau es in Stolpe, ohne männliche Nachkommen zu hinterlassen.
». llellbuch, I. S. 310- — N. Fr. A.-L. II. S. 102, III. S. 2 u. V. S. 141. — Fr Ii. v. Le-debur, I. S. 190. — W.-B. (1. Preuss. Monarch., III. 11. — Kneschke, III. S. 115 u. 110.
Eckardt, Eckard, Eckhardt r. Eckardtstcin, Eckardstein, Eckliardt-stein, Freiherren. (Schild quer getheilt: oben in Silber der Preus-sische Adler mit Scepter und Reichsapfel und unten von Gold undBlau schrägrechts und durch einen rothen Querbalken getheilt, aufwelchem neben einander drei silberne Eicheln stehen). Freiherrn-stand des Königreichs Preussen. Diplom vom 11. Oct. (nach Ande-ren vom 20. Febr.) 1799 für Ernst Jacob Eckardt (der Name wird,wie angegeben, sehr verschieden geschrieben), Gutsbesitzer im Bran-denburgischen, unter Beilegung des Namens v. Eckardtstein. — Der