Wolffratli — Woycrscli.
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eines Husaren Regiments, geh. 1735 in schwedisch Pommern. Kr er-warb si:h schon im siebenjährigen Kriege den Verdienstorden und inder Rhein-Campagne den rotlien Adlerorden, und slarb am Anfangedieses Jahrliunderts. Ein Major v. W. stand 1806 in der zweiten ost-preussischen Artillerie-Brigade und war 1819 Oberst und Brigadier derGensd'armerie. In dem Regiment v. Malschitzki stand damals einLieutenant v. W., der 1834 Oberstlieutenant im Dienste des Herzogsvon Braunschweig war; er ist Wittwer von einer Grälin Pfeil. Beider 4ten Jäger-Abtheilung in Nordhausen stellt der Capitain und Rit-ter des eisernen Kreuzes 1. Classe v. W. — Siebmacher giebt zweiWappen dieser Familie. Im I. Tli. S. 117 unter den Schwäbischen;Iiier zeigt sich im goldenen Schilde ein über zwei Ströme setzenderWolf, der sich sitzend auf dem Helme wiederholt. Das im V. Tli.S. 105 zeigt im blauen Felde einen Wolf, der eine Gans fortträgt.Dieses Bild wiederholt sich auf dem Helme.
Wolffratli, die Herren von.
Anton v. W. , geboren zu Cöln am Rhein, gelangte unter KaiserFerdinand II. zu den höchsten weltlichen und geistlichen Würden. Krwar 1613 Al t zu Cremsmiinster, Ferdinandll. ernannte ihn|zum Kam-merpräsidenten und 1631 zum Bischof von Wien, mit der Beilegungder Reichsfürsten-Würde, die seitdem alle seine Nachfolger auf dembischöflichen Stuhle von Wien führen.
Wostrowski, die Herren von.
Sie stammen aus Böhmen und sind im 17ten Jahrhundert nachSchlesien gekommen. Ihr eigentlicher Name ist Wostrowski v. Skalkaund Witzab. Ado in W. v. S. und W., der früher Güter in Mähren be-sessen hatte, erwarb 1666 den Rittersitz Rosenau bei ßrieg; er warmit Wenzel v. Kenias und Middern auf Kunitz Tochter vermählt undwurde der Stammva'er der v. W. in Schlesien. Einer v. W. starb voreinigen Jahren als Prälat beim hohen Domstift in Breslau; sein Bru-der starb 1811 als Obersllieutenant und Commandeur des 4ten Infant.-Regiments. Eine Schwester dieser Brüder, Habet v. W., starb voreinigen Jahren als Stif'sdame von Barschau. Ein Sohn des Oberst-lieutenants ist Premier-Lieutenant und Adjutant im lsten Cürassier-llegiment zu Breslau.
Woycrscli, die Herren von.
Diese adelige Familie gehört Schlesien an, wo sie zuerst amEnde des l6ten Jahrhunderts vorkommt. Mit Martha v. Raussendorferheirathete Melchior v, W. zu Pribisch das Gut Logischen im Gurau-schen. Adam Heinrich v. W. war 1664 Herr auf Blumerode bei Neu-mark, seine Gemahlin war Uisula Mariana v.Kottwitz und Ulbersdorf.Später waren die v. W. auch in der Herrschaft Militsch und noch inneuester Zeit bei Breslau ansässig, wo ihnen das nur eine Meile vonBreslau entfernte Pilsnitz gehört. Aus diesem Hause ist der Geh.Regierungsrath v. W. in Breslau. Ein Bruder desselben verlor voreinigen Jahren sein Leben im Zweikampf mit einem v. Prittwitz. —Die v. W. führen ein quer in Silber und blau getheiltes Schild, darinbefinden sich drei in einen Triangel gelegte Lilien mit abwechselndenTinkturen. Auf dem Helme stehen zwei Büffelhörner, ein blanes unilein silbernes. Decken blau und Silber. M. s. Sinapius I. Bd. S.1042. II. Bd. 1120.