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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Westerlioldt Wilczeck.

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West erhol dt (t), die Grafen und Freiherren von.

Das gleichnamige Stammhans dieses alten, vornehmen Geschlech-tes liegt in der herzog], arembergischen Herrschaft Kecklingshansen(Regierungs-Bezirk Münster der Provinz Westphalen). Im Jahre 1540starb Bernhard v. W. als Abt zu Iburg bei Osnabrück. Burckhardv. W., fiirstl. münsterscher Geh. Rath und Gesandter am Reichstagezu Regensburg, soll 1676 die freiherrliche Würde auf sein Haus ge-bracht haben; nach Andern erhielt sie ein österreichischer General v.W. im dreissigjührigen Kriege. Am 22. Septbr. 1790 wurde der kur-cölnische Kammerherr und fürstl. thurn und taxische Geh. Rath Frei-herr v. W. vom Chorfürsten Karl Theodor von Baiern in den Grafen-stand erhoben. liin Ast dieses grällichen Hauses besitzt ansehn-liche Güter bei Duisburg; er hat seinen Sitz auf dem Schlosse Ober-hausen und führt den Beinamen Gysenberg. Hin Sohn aus diesemHause ist Prem.-Lieutenant im lsten Garde-Landw.-Uhlanen-Kegiinentzu Potsdam. Das ursprüngliche W.'sche Wappen ist ein in Silber undschwarz gespaltenes Schild , die silberne Hälfte ist in der Mitte miteinem schwarzen , die schwarze Hälfte mit einem silbernen Querbalkenbelegt. Als Helmschmuck zeigt sich ein silberner Schwan, dessenFlügel wie im Schilde mit den Balken belegt sind. Decken Silberund schwarz. M. s. Zedler's Universal-Lex. LV. Bd. S. 863. Win-kelmann's Oldenburger Chronik S. 183. Gauhe I. Th. S. 2112. KönigIII. Th. S. 436. Ritter v. Lang S. 92. Siebmacher I. Th. S. 189.

We vclinckho ven, die Freiherren von.

Johann v. W. zu Sitterb und Niersdnm wurde den 6. Mai 1642vom Kaiser Ferdinand III. zum Reichsfreiherrn erhoben. Im Diplomewird gesagt, dass Bernhard v. W. 1125 Abt zu Werden und Helm-städt, Florentin Bischof zu Münster und Utrecht, Gottfried Domherrzu Cöln, Kunigunde 1172 und Sophia 1209 Aebtissinnen zu Neissewaren. Die ältere Linie der v. W. war im Mannsstamme erloschen,zwei Töchter verblieben noch, die eine war an Heinrich v. Gehinen,die andere an einen Grafen v. Salm-Reifferscheid vermählt. Der obenerwähnte Johann v. W. gehört einer Seitenlinie an. Sibrecht, der Sohndes Marschalls von Westphalen v. W., wurde 1403 mit den Güternseiner Mutter zu Sitterb belehnt. Johann v. W. war kÖnigl. spani-scher Kammerherr und Ritter des Jacobsordens, der erste Kdle Pan-ner- und Freiherr v. W. Das Wappen dieses Geschlechtes zeigtim rothen Schilde zwei silberne Querbalken, auf dein Helme ist einFreiherrn-Hut angebracht, daraus ein azurfarbiger Hals mit goldenenBügeln hervorsteigt.

Wiedebach, die Herren von, Bd. IV. S. 334.

Diese Familie besitzt mehrere Güter bei Beitzsch, Pforten undCottbus, namentlich die Brüder Wilhelm v. W. den Rittersitz Beitzschbei Pforten und Benno v. W. Gulben bei Cottbus.

Wilczeck (Wclszcck), die Grafen, Freiherren undHerren von, Bd. IY. S. 335.

Dieses Geschlecht gehört zum ältesten und vornehmsten Adel in

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