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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Trips Troistorrens.

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dem Regiment seines Vaters und war 1828 Major und Commandern*eines Landwehr-liataillons.

Trips, Graf von.

Graf Franz Adolph Berglie v. T., der letzte männliche Sprosseseines alten Hauses, lebt in Düsseldorf. (M. s. den Art. Berglie.)

Troistorrens, die Herren von.

In der waadtländischen Volkssprache Treytorrens; eines der älte-sten adeligen Geschlechter des Cantons Waadt, welclies seinen Namenvon der ehemaligen Herrschaft Troistorrens (Schloss und Commune)im waadtländischen Distrikte Payerne führte. Ks besass in der Waadt,ausser Troistorrens, die Freiherrschaft Chainpvent, die Herrschaftenla Molliere, Golion, Bavois, St. Martin la Chene, Demores, Mollen-dins, Daillens u. a., nebst der Castcllanci und Majorei von Ciidrefin,und theilte sich von Ciidrefin aus in drei Hauptlinien, in die vonCiidrefin , Iverdun und Payerna, welche das Krbbiirgerrecht dieserStädte besassen und nocli besitzen. Dem Geschlechte wurde der Adelvon der Regierung der souverainen Stadt Bern (Herrin der geforstetenFreiherrschaft Waadt) 1609 bestätigt, so wie auch die Freiheiten, diees von den Herzögen von Savoyen erhalten hat. Das Geschlecht sollein Zweig des ehemaligen schwäbischen von Dreibach (Drybach) ge-wesen sein, und in Diensten des Herzogs Berthold IV. von Zaeh-ringen nach der Waadt gekommen und dort mit einem Strich Landesbeliehen worden sein, wo es ein neues Dreibach, das französischeTroistorrens, anlegte. Ollo erhielt später in der letzten Hälfte des12ten Jahrhunderts auch die Herrschaft Luppau im jetzigen CantonBern zur Lehn. Otto's Enkel war im löten Jahrhundert Jerusalems-

Ritter, desgleichen Johannes zu Anfang des 15ten Jahrhunderts.

Heinrich war 1536 savoyischer Commandant der Stadt und FestungIverdun, und erhielt in Betracht seiner Tapferkeit, die Bern auchbei dem Feinde ehrte, das erbliche regimentsfähige Bürgerrecht derStadt Bern, welches seinen Nachkommen 1642 wieder erneuert wurde,das Geschlecht aber fast keinen activen Gebrauch davon gemacht hat.Wilhelm, Hauptmann der künigl. französischen Leibwache, wurde1525 mit dem König- Franz I. bei Pavia gefangen, darauf von seinemGeschlechte ausgelöst und später von gedachtem Könige zum Rittergeschlagen. Ferner war Isaac (geb. 1604) Oberst und Chef eines deut-schen Regiments in schwedischen Diensten, mit welchem er 1639 infranzösische Dienste trat und an dessen Spitze bei Borborch in Flan-dern fiel (1645). Franz (geb. 1590, gest. 1660), General-Lieutenantund Grossmeister der Artillerie (1628) in königl. schwedischen Dien-sten und Director der Festungsbauten von Genf (1641). Albertfiel 1633 bei Kempten als königl. schwedischer General-Major undRegiments-Chef. Abraham rettete als Major im königl. sicilianischenSchweizer-Regimente Tschudi mit dem grössten Heldenmuthe seinenKönig aus der augenscheinlichst eintretenden Gefangenschaft. Ernahm 1773 als General-Lieutenant, Infanterie-Regiments-Inhaber undGouverneur von Messina seinen Abschied und starb im Vaterlande.Franz Friedrich war 1726 Professor der Philosophie und Mathematik,und gehörte unter die ausgezeichnetsten Professoren der LausannerAcadeinie. N. N. war 1793 Lieutenant im Fiiselier-Bataillon y .Legat in königl. preussischen Diensten.

Das Stuininwappen enthält im Schilde drei silberne, über einander