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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Trcueiifels.

wieder in den vollständigen Genuss der väterlichen Güter kommenwerden.

Ausser diesen genannten Mitgliedern der gräflichen Familie sindwir im Stande, noch folgende Zweige, durch welche der altadeligeStamm v. d. T. noch fortblüht, hier namhaft zu machen. Von denNachkommen Liuliviys Freiherrn v. d. T., der als General-Land-schaftsrath, zuerst in Preussen, später in Berlin lebte und anfangsden Rittersitz Kasebalk, später die schönen Holsteiner Güter bei Kö-nigsberg besass, auch Kanonikus bei einem der hohen Domstifter war,und der sich am 22. Aug. 1811 mit Friederike Wilhelmine geborne v.Dehrmann , früher vermählt gewesene v. Britzke, in zweiter Ehe ver-band und im Jahre 1814 gestorben ist, leben aus erster Ehe fünfSöhne, Ludwig, Kurl, Friedrich, August und Theodor, von denenzwei Gutsbesitzer sind und einer als Premier-Lieutenant bei der lstenArtillerie-Brigade zu Königsberg steht. Aus der zweiten Ehe lebteine Tochter bei ihrer in Berlin wohnenden Mutter.

Aus dem Hause Kapstieken leben fünf Brüder, von denen Karlv. d. T . als pensionirter Capilain zu iRastenburg wohnt, 11'ilhclm v.d. T. als pensionirter Major, Heinrich als Capitain zu Königsberglebt; der fünfte Bruder lebt als pensionirter Capitain in Heilsberg.Von diesen Brüdern hat Karl wieder fünf Söhne, und Wilhelm eben-falls fünf Sühne. Von diesen letztern steht ein Sohn als Offizier beidem Kadettencorps zu Berlin, und ist als ein eben so brauchbarerOffizier, wie als wissenschaftlich gebildeter, seiner Stellung ganz ge-wachsener Mann rühmlichst bekannt. Ein Bruder von ihm hat dietheologische Laufbahn gewählt und ist Prediger auf einem Dorfe inder Nähe der sächsischen Stadt Bautzen.

Die gräfliche Linie hat verschiedene, dem ursprünglichen Fami-lienwappen beigefügte Bilder. Das v. d. T.'sche Wappenbild ist derKopf eines goldgehörnten Stiers im rothen Felde, und unter diesemKopfe sind zwei neben einander stehende goldene Sterne angebracht,während das grälliche quadrirt und mit einem Mittelschilde versehenist. Das mit einem goldenen Rahmen eingefasste Mittelschild zeigtim schwarzen Felde eine silberne Taube. Im Hauptschilde abpr istim ersten und vierten rothen Felde der goldgehörnte Biiffelkopf vor-gestellt. Das zweite und dritte blaue Feld ist mit den beiden nebeneinander stehenden goldenen Sternen belegt. Das Hauptschild ist miteiner neunperligen Krone und diese wieder mit drei Helmen bedeckt.Ueber der Krone des ersten Helmes schweben die beiden goldenenSterne. Auf dem mittlem Helme ist ein schwarzer, die Spitzenrechts kehrender, mit einer weissen Taube belegter Adlerlliigel; überdem dritten Helme schwebt der Biiffelkopf. Die Helmdecken sindrechts blau und Silber, links roth und Silber.

Trcuenfels, die Herren von.

Diese adelige Familie soll erst im dreissigjährigen Kriege, woHedmer v. T. Oberst eines leichten Regiments unter dem .GeneralBanner war, nach Deutschland gekommen sein, auch sich in Hessenund Mecklenburg niedergelassen haben. In dem letzten Lande besitztes noch ansehnliche, ein Familien-Majorat formende Güter. In derpreussischen Armee diente, aus der hessischen Linie, seit 1758 einerv. '1'., der am II. Juni 1798 zum Range eines General-Majors erho-ben ward und Chef des 29sten Infanterie-Regiments in Breslau war.Kr starb im Jahre 1813 als General-Lieutenant a. 1)., 72 Jahre alt.Ein Sohn des Generals, Wilhelm v. T., stand 1806 als Lieutenant in