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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Sävigny Schalsclia-Ehrcnfeld. 397

1610 das Erbbürgerrecht der Stadt Genf besitzt. Johann Leonhardy. S., gebürtig von Quiers in Piemont, herzogl savoyischer Hofrathund General-Einnehmer der Grafschaft Asti (1538), wollte der evange-lischen Religion wegen sich nach Genf begeben, ward aber zu Turinin den Kerker geworfen und daselbst heimlich hingerichtet. Von sei-nen Söhnen war Nicolaus vom Vater nach Genf geschickt, und dadieser, evangelisch geworden, nach Asti kam, um Nachforschungenüber das Schicksal seines Vaters anzustellen, wurde er von der dor-tigen Regierung ergriiren und zum Fenertode bestimmt, welchen eram 4. Mai 1557 erlitt, obgleich die Regierung von Bern, da er Bür-ger zu Lausanne geworden , heftig reclamirte. Der andere Sohn Karlwurde Vater von Jacob, der nach Genf iliichtete und das Erbbiirger-recht erwarb, auch Pfarrer daselbst ward. Von des Letztern Söhnenstarb David als Pfarrer in der Vorstadt l'era zu Constantinopel undholländischer Gesandtschaftsprediger 1610; ferner war aus diesem edelnGeschlechte der Republik Genf ein anderer David erster Syndikus vonGenf (1725 und 1729).

N. N. v. S. ward 1796 königl. preussischer Kammerherr, und war1804 Minister-Resident zu Hannover. Sein einziger Sohn Karl, früherin k. k. Militärdiensten, starb 1837 auf seinem Landgnte in Oestreich.M. s. Leu, Schweiz. Lex. XVI. S 102 103. Handbuch des preuss.Hofes und Staates für das Jahr 1804. S. 8. 458.

Savigny, die Herren von.

In der freien Stadt Frankfurt kommen in der letzten Hälfte desvorigen Jahrhunderts Edelleute dieses Namens vor; sie gehörten auchzu den Vasallen des Fürstenthums Hanau. Dieser Familie gehört anFriedrich Karl v. S., königl. preuss. Geh. Ober-Revisions-Rath, Pro-fessor an der Universität, Mitglied des Staatsraths u. s. w., einer derberühmtesten deutschen Rechtsgi lehrten. Er ist 1779 zu Frankfurt a.M. geboren, studirte in Marburg, begann im Jahre 1803 die schrift-stellerische Laufhahn mit dem vortrelHichen Werke:Das Recht desBesitzes," das bereits viele Aullagen erlebt hat. Nachdem er be-reits in Marburg und Landshut Professor gewesen war, kam er 1810in derselben Eigenschaft nach Berlin, wo er 1816 Geh. Justizrath,1817 Geh. Staatsrath und später Geh. Revisions-Rath wurde. Zu sei-nen grösseren literarischen Arbeiten gehört seineGeschichte desmischen Rechts im Mittelalter. Heidelberg 18151831. II. Aull. 1834.M. s. Neues genealog. Handbuch, Jahrg. 1776.

Sawitzki, die Herren von.

Ein Major v. S., in Freussen geboren, stand 1806 in dem drittenMusketier-Bataillon des Regiments Prinz Heinrich von Preussen. EinSohn desselben, damals Fähndrich in demselben Regiment, war 1826Capitain und Ollizier bei der Land-Gensd'armerie und ist gegenwärtigMajor und Chef der lOten lnvaliden-t'ompagnie. Er hat sich im Be-freiungskampfe das eiserne Kreuz 1. Classe erworben. Im 37sten In-fanterie-Regiment steht ein Premier-Lieutenant v. S.

Sclialsclia-Ehrenfeld, Herr von.

Heinrich v. S.-E. ist königl. Oberlandesgerichtsrath in Ratibor.