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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Salin.

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und des vormals wiirzburgischen Amtes Grnnsfeld ablöste. Im Febr.1804 erhob der Kaiser diese Besitzungen in ein Keichsfiirstenthnm(Krautheim) und den Besitzer für ihn und den jedesmaligen Erstge-bornen im Mannsslamine in den Keirhs-Fiirstenstand. Durch die Rhein-bundacte kam Salm-Krautheim standesherrlich unter Baden und W'iir-temberg; der im Würtembergischen gelegene Landestheil auf der lin-ken Seite der Jaxt ist 1826 an die Krone Würtemberg für 125,000Gulden verkauft worden.

2) Franz Wilhelm hatte mit seiner ersten Gemahlin Maria Agnes,Tochter des letzten Grafen von Slavata, gest. 1691, die HerrschaftHainspach erheirathet, und vererbte sie auf seinen zweiten Sohn Leo-pold Anton, gest. den 16. Jan. 1760. Dieser stiftete die UnterliniaSalin-Reifferscheid-Hainspach. Sein Sohn Franz Wenzel erlangte1797 das Erbsilber-Kämmeramt im Königreich Böhmen.

3) Der dritte Sohn des Grafen Franz Wilhelm, Anton, gest. am5. April 1769, erhielt die Grafschaft Nieder-Salm in den Ardennen.Sein Sohn, Altgraf Karl Joseph, geb. den 3. April 1750, erlangte am3. Febr. 17S4 die ansehnlichen Herrschaften in Mähren: Kaitz, Je-downitz, Blansko u. s. w., und wurde am 9. Octbr. 1790 für sich undseinen Mannsstamm, nach dem Rechte der Erstgeburt, in den Reichs-fürstenstand erhoben. Nach dem Lüneviller Frieden behielt das fürst-liche Haus zwar die Domaine Nieder-Salm; für die Hoheit und Feu-dalrechte erhielt es durch den Reichsdeput. - Hauptschiuss von 1803eine Jahrrente von 12,000 Gullen, auf die an Würtemberg gekom-mene Abtei Schiinthal angewiesen.

Die jüngere Hauptlinie, gestiftet von Ernst Salcntin, gest. 1684,erhielt bei der TJieilung 1639 die allodiale reichsunmittelbare Herr-schaft Dyck und die unter Erzstift-cölnischer Landeshoheit stehendenIleirschaften Hockenbroich und Alfter. Für die Feudalrechte vonDyck gab der Reichsdepnt.-IIanptschluss von 1803 eine immerwährendeRente von 2S,000 Gulden auf die Besitzungen der Frankfurter Capitelzur Entschädigung, die aber von der Stadt Frankfurt durch Vertragvom 27. Septbr. 1803 mit 500,000 Gulden abgelöst wurden. Im Jahre1807 erwarb Joseph Franz für 100,000 Gulden das Gut Ramersdorf(Bonn gegenüber) vom Grossherzog von Berg. Kr wurde im Mai1816 von dem Könige von l'reussen in den Fürstenstand erhoben; seinBruder, Altgraf Franz, im November desselben Jahres. Letzterererkaufte 1817 die vormalige Abtei Baindt, welche der Graf zu Aspre-mont-Linden 1813 als reichsständisch-stimmberechtigt für Rockheimerhalten, die Grälin Marie Ottilie v. Aspremont-Linden aber an denGrafen Pallfy-Erdöd gebracht hatte, von Ulmer Kauüeuten, an welchesie gekommen war.

Gegenwärtig besteht das fürstliche Ilaus aus folgenden Mitgliedern:

Das Haus Obcr-Saliu.

1. Salm-Salm.

Fürst Wilhelm Florentin Ludwig Karl, geb. den 17. März 1786,suc cedirt seinem Vater, dem Fürsten Constantin Alexander Joseph, den25. Febr. 1828, vermählt den 21. Juli 1810 mit Flaminia, geborneFreiiu v. Rossi, geb. den 21. Juli 1795.

S ö hn.e :

1) Alfred Conslanlin Alexander, Erbprinz, geb. den 27. Dec. 1814,