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Riedcnätl — Roberts.
nach Siebmacher V. Th. S. 155 im rothen Schilde einen gekrümmtenblauschuppigen Fisch und auf dem Helme einen Pfauenschweif.
Riedenau, Herr von.
Ein Edelmann dieses Namens war im Jahre 1838 Justiz-Commis-sarius im Landgerichts-Bezirk Torgau mit dem Wohnsitze zu Ortran.
Riedesel, die Freiherren von.'
Aus dem alten vornehmen, eigentlich Hessen ungehörigen, aberauch im Thüringischen und Weimarschen begüterten Geschlechte, vondem eine Hauptlinie, die v. Eisenbach, seit der Ulitte des läten Jahr-hunderts das Erbmarschallamt besitzt, wurde Jeannot Freiherr v. II.zu Eisenbach , und Georg Freiherr v. R. zu E. im Jahre 1813 Ritterdes preussischen Johanniter-Ordens. — Ein Lieutenant v. R. stehtgegenwärtig im 6ten Cürassier-Regiment zu Rathenow- — Die Wittwedes Ministers Grafen v. Reden auf Buchwald in Schlesien und die FrauGrälin America v. Bernstorf in Berlin sind Töchter des durch seinenFeldzng in Amerika bekannten Freiherrn v. R. — Eine dritte Schwe-ster war an den Fürsten v. Reuss vermählt. — Die Freiherren v. R.führen ein quadrirtes Wappen mit einein Herzschilde, das Iferzschildenthält eine weisse Mauer mit drei rothen Thiirmen besetzt. Im er-sten und vierten goldenen Felde ist der Kopf eines schwarzen Esels,der drei grüne Blätter im Manie hält, im zweiten und dritten rothenFelde sind zwei goldene, übers Kreuz gelegte Lanzen vorgestellt.Das Hauptschild ist mit zwei Helmen bedeckt, von denen der rechtezwei schwarze Adlerflügel, belegt mit dem Bilde des ersten und vier-ten Feldes, der linke aber die Streitkolben trägt.
Rittersberg, die Herren von.
Wir haben im III. Th. S. 405 bereits diese Familie unter demNamen Mensel v. Rittersberg angeführt. Ihr Wappen zeigt aber nichtdie Bilder derjenigen Familie, die von preussischcr Seite ein Adels-diplom erhalten hat Diese letztere führt ein durch einen Spitzen-sclinilt getheiltes Wappen, die beiden Seitenfehler sind silbern undvon zwei rothen Balken durchzogen, das mittlere Feld ist blau, undzeigt über einem grünen Hiigel einen goldenen Anker, auf dem Helmeaber eine Taube, die einen grünen Zweig im Schnabel hält. Deckenrechts blau und Gold, links roth und Silber.
Roberts, die Herreu von.
Tn der preussischen Armee dienten im Jahre 1806 drei Brüderdieses Namens. Der älteste stand im Infanterie-Regiment v. Borckein Stettin, er war 1828 Capitain im Cadettencorps; der zweite standim Infanterie-Regiment v. Courbiere und starb 1810; der dritte dienteim Regiment Jung v. Larisch, war 1828 Capitain im 40sten Infanterie-Regiment und steht gegenwärtig als Führer des zweiten Aufgebots im29sten Landwehr-Regimente. Gegenwärtig ist auch einer v. R. Ritt-meister im 2ten Iiusaren-Regiment und Ritter des eisernen Kreuzes.