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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Pelkca Pcnz.

wie bekannt, vortreffliche Dienste. Der General selbst iiel bei derÜebergabe von Stettin mit mehreren andern hohen Offizieren in feind-liclie Hände, bald darauf trat er in den Ruhestand und starb im Jahre1S23 in dem ehrwürdigen Alter von 81 Jahren auf seinem Gute Grü-nau in Westpreussen. Er war vielleicht der einzige General der Ar-mee, welcher, seitdem ein neues System der Kriegführung entstanden,diesem Systeme folgte, und seine Brigade nach demselben einübte.Was jetzt in dieser Beziehung gethan wird , war jener Brigade längstnicht fremd. Das Colonnen-System , die Formirung dos Quarres, dieschnellsten verschiedensten Formationen und Entwickelungen, wurdenvon ihr ausgeübt, und überhaupt Alles gethan, was den Oflizier undSoldaten für den Krieg bilden konnte. Jeder Fiiselier in seinem Ba-taillon schoss damals nach der Scheibe, erhielt Unterricht im Schwim-men, Fechten, Laufen und mehreren gymnastischen Uebungen, undauch auf das Intellectuelte wurde mit Eifer gewirkt. Im Herbst wurdesehr häufig im grössern oder kleinern Umfange manüvrirt, die jiingernOffiziere erhielten Aufträge, welche sie ausführen und dann schrift-liche Relationen darüber einreichen mnssten, und so erreichte dieseTruppe eine Bildungsstufe, wie sie damals in der Armee nicht ge-wöhnlich war. Der jüngere Bruder, Friedrich v. 1'., geboren imJahre 1746, war 1806 General-Major und Chef des Dragoner-Regi-ments Konig von Baiern; er hatte sich im Jahre 1792 in Frankreichden Verdienstorden erworben und ist am 11. Jan. 1S20 auf seinemGute Goddentow in Bommern im Ruhestande gestorben. Gegenwärtigstellt noch ein Sohn desselben als Lieutenant in dem lsten Garde-Landwehr-Uhlanen-Eegimente. Eine Tochter desselben ist an denHerrn v. Somnitz auf Charbrow bei Stolpe vermählt.

Es führt diese Familie ein qnadrirtes Schild mit einem Mittel-schilde, das Mittelschild ist silbern, in der Mitle liegt ein blauer Bal-ken, und der obere Theil wird von sechs blauen Pfählen der Längenach durchschnitten. In dem ersten und vierten rothen F'elde liegt eingoldenes Lazaruskreuz, im zweiten goldenen Fehle ist ein aufsprin-gender silberner Löwe, im dritten ebenfalls goldenem F'elde ein auf-springender schwarzer Bär, der einen kurzen Säbel in einem silbernenBandelier um den Leib trägt. Auf dem Schilde, das von dein Löwenund dem Bären gehalten wird, liegt eine neunperlige Krone.

Pclken, die Herren von.

Eine adelige Familie dieses Namens in der preussischen Monar-chie führt im blauen Schilde ein silbernes Hufeisen und in demselbenein silbernes Kreuz. Auf dem Helme wehen fünf silberne Straussen-federn, vor ihnen sitzt ein weisser Vogel mit ausgebreiteten Flügelnund einen Ring im goldenen Schnabel haltend. Decken blau und Silber.

Pelscr, die Herren von.

Ein Mitglied dieser F'amilie, Johann Anton Maria Joseph v. Pel-ser-Berensberg, gehört zu dem Adel der Rheinprovinz und lebt zuDüsseldorf.

Pcnz, die Grafen und Herren von.

Eine aus dem Ilolsteinschen stammende und in Mecklenburg ver-breitete Fami'ie, von der auch ein Zweig sich im Brandenburgischenund in Pommern niedergelassen hatte. Im Jahre 1480 war Nicolas v.