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Palincnkron Parpnrt.

ad Ilf. Wildenburg im Kreise Schleiden, Regiernngs-Bezirk Aachen.Besitzer ist jetzt Freiherr Franz Anton v. I'., königl. preuss.Hauptmann a. I). Ks ist dies das alte v. Pallandsche Gut, undist diese Linie als die alte Linie von Wildenburg von den mit ihrfrüher verwandten Familien, Graf Beissel v. Gyineich und Frei-herr v. Syberg, in neuerer Zeit anerkannt worden.

ad V. Keppel im Königreich der Niederlande. Besitzer ist jetzt derkönigl. niederländische Cultus-Minister Baron v. F. im Haag.Diese Linie ist in den Niederlanden sehr ausgebreitet.

Palincnkron, die Herren von.

Kine adelige Familie dieses Namens kam im löten Jahrhundertaus Schweden nach Schlesien. Iiier erwarb sie mehrere Güter, na-mentlich Tschertenitz und Stradam. Im l~ten Jahrhundert erlosch, dieses Geschlecht bei uns wieder, M, s. Sinapius II. Bd. S. 856.Gauhe II. Bd. S. 848.

Palubicky, Herr von.

Ein Major v. P. ist gegenwärtig Commandeur des Landwehr-Ba-taillons vom dritten coinbinirten Reserve Landw.-Regiment zu Gnesen.

Panwitz, die Herren von.

Sie gehören zu dem ältesten und vornehmsten Adel in Schlesienund Sachsen. Man hält dafür, dass sie slavonischer Abkunft sind.Pan heisst auf slavonisch Herr. Wolfram v, P. erscheint schon 1297als Zeuge in einem das Gut Rosenau bei Püschen betreifenden Kauf-kontrakt. Im Jahre 1314 erhielt Werner v. P. das Burglehn Wohlanauf Lebenszeit. Mechwich und Pogrel bei Brieg, Lomnitz, Abendorf,Rengersdorf u. s, w. bei Glatz, Polschildern bei Liegnitz, Peterwitz.bei Jauer, Teschwitz bei Wohlau sind alte Besitzungen des Hausesgewesen. Im Cottbnsschen, wo die Familie noch gegenwärtig begü-tert ist, sind die Kittersitze Grötsch, Gablenz, Kathlow, Kahren,Schlichow u. s. w. alte Stammhäuser derer v. P. Gegenwärtig istein Rittmeister v. P, Landrath des Kreises Cottbus. Ks führen diev. P. ein quorgetheiltes Schild, der obere Theil ist in Silber und rathgespalten, die untere Hälfte ist schwarz. Alle Felder sind ohne Bild.Auf dem gekrönten Helme stehen zwei Biiffelhörner, von denen dasrechte oben silbern, unten schwarz ist, das andere aber ist oben roth,unten silbern.

Pape, die Herren von, Bd. IV. S. 22.

Wappen: Ein ovales, die Quere in blau und roth getheiltesSchi d. In der obern blauen Hälfte ein silberner, sich in die Brustbeissender Schwan. In der untern rothen Hälfte zwei übers Kreuzgelegte Schwerter. Auf dem Helme eine Edelkrone, Decken rechtsblau und Silber, links roth und Silber.

Parpart, die Herren von.

Wappen: Im grünen Schilde drei rothe Querbalken, auf dem