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Suppl. 1 = 5 (1842)
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Paclialy

ff».

Paclialy, die Herren von.

König Friedlich II. liess am 5. Fehr. 1753 der Familie v. P. einAnerkennungsdiplom ausfertigen. In dieser Urkunde ist das Wappenfolgendennassen angegeben. Kin blaues Schild , darin ein auf grünemKäsen nach der rechten Seite vorschreitender goldener Edelhirsch.Auf dem mit einem blau und goldeneil Bunde belegten, blau ange-laufenen und mit umhängendem Kleinode versehenen adeligen Turnier-helme ist der Hirsch verkürzt zwischen einem blauen und einem gol-denen flatternden Bande zu sehen. Decken und Laubwerk Gold undblau.

Pajon, die Herren von, Bd. IV. S. 21.

Der Stammvater dieses Geschlechtes in Preussen war Ludwig P.de Moncet, Ober-Consistorialrath bei dein französischen Oberconsisto-riuin, der vom König Friedrich II. ein Anerkennungsdiplom seinesalten Ade's erhalten hat. Diese Familie führt im blauen Schildeeinen silbernen, mit drei Rosen an grünen Stengeln belegten Quer-balken, über diesem zwei goldene Bienen, unter demselben eine gol-dene Biene. Auf dem Helme wiederholt sich zwischen zwei Adler-fiiigeln die goldene Biene. Heinrich v. P -IM. starb als kaiserl. rus-sischer Staatsrat!), Ober-Forstmeister und Ritter im Monat April 182Szu Slacka bei Bialystock.

Pölbitzki, die Freiherren und Herren von.

Eine alte vornehme, aber wenig bekannte Familie in Pommern.Kin Zweig derselben war auch in den Freiherrenstand erhoben worden.Micrälius erwähnt sie im VI. Bd. Siebmacher giebt Tb. V. S. 165ihr Wappen und v. Meding beschreibt es Th. 111.. 596.

Pillland (Pallandt, Palant), die Freiherren undHerren von.

Diese Familie stammt von J l'ildbrand v. P., vermählt mit Judithv. Finstingen, der im Jahre 936 lebte, ab. Im Jahre 1316 wurde7ferner v. P., vermählt mit Elisabeth Scheifard v. Merode, vom römi-schen Kaiser Friedlich mit dem Beinamen der Schöne in denReichsfreiherrenstand erhoben. Das Geschlecht der v. P. gehört zuden ältesten und angesehensten des Herzogthums Jülich. In den Ur-kunden des l4ten und 15ten Jahrhunderts erscheinen oft Herren v. P.im Gefolge der alten Herzöge unter den Kellen und Rittern der Zeit.So ist bei dem Ehevertrage zwischen Gottfried II. v. Heinsberg undPhilippa v. Jülich, 1357, mit andern Kdeln Karsiiis v. P. Bürge. Indem Landfrieden für das Herzogthum Jülich, 1429, erscheint an derSpitze der Ritterschaft iVerncr , Herr zu P. und zu Breydenbent. ImBündnisse des Gerhard v. Loen , Herrn v. Jülich, mit der JiilichschenRitterschaft 1452 werden gleichfalls obenan genannt: Werner, Herrzu P. und zu Breydenbent, und Karsiiis v. P. zu Wildenburg. (SieheKlemer, akademische Beiträge zur Jiilich-Bergischen Geschichte 1, ThS. 47. 101. 116. und königl. Kegierungs-Archiv zu Düsseldorf.)