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Nolte — Nosarzewski.
Nolte, die Herren von.
Diese Familie stammt aus Curland und Lietland; ein Zweig der-selben hat von preussischer Seite ein Anerkennnngsdiplom erhalten.Mehrere Otliziere dieses Namens kommen in den Listen der preussi-schen Armee vor. Im Jahre 1806 stand in dem Infanterie-Regimentv. Griivenitz zu Glogau der Staabscapitain v. N., der 1813 als Capi-tain im 19ten Infanterie-Regiment an ehrenvollen Wunden starb. —Gegenwärtig steht im löten Infanterie-Regiment der Hauptmann undRitter des eisernen Kreuzes v. N. — Diese Familie führt im silbernenSchilde ein roth und goldenes Schach , über demselben neun und unterdemselben acht Kleeblätter, von denen drei am untern Rande nurhalb sichtbar erscheinen; auf dem Schache liegt ein schwarzer, mitdem Kleestengel belegter Adlerflügel. Auf dem gekrönten Helme stehtein schwarz und silberner, mit einem goldenen Kleeblatt belegter,runder, oben spitzig werdender, aber statt der Spitze eine mit dreiStraussenfedern (weiss, roth, weiss) besteckte Krone tragender Thurm,hinter demselben liegt ein Schwert, so dass der goldene Griff rechtsüber die Krone des Helmes, die Spitze aber in gleicher Linie mit denStraussenfedern links erscheint. Decken schwarz und Silber.
Noot, die Herren von der.
Aus der berühmten Familie der v. d. N., die mit den heutigenGrafen v. d. Nalh (Dernath) Eines Ursprungs ist, und zwar von derKrüsseler Linie, war ein Zweig nach Preussen gekommen. KönigFriedrich II. gab dem Hauptmann seiner Leibgarde v. d. N. gleichnach seiner Thronbesteigung ein von seinem Vater schon ausgestelltesDiplom der Anerkennung und Bestätigung des alten Adels. Nachdiesem Diplome führt die Familie im rothen Schilde drei brennendeGranaten, oben eine, in der Mitte des Schildes zwei, und einenDegen, dessen goldener Grill' den untern Rand des Schildes berührt,alie Spitze aber fast bis zur obern Granate reicht. Auf dem Helmeliegt zwischen zwei schwarzen Adlerflügeln ein mit drei Straussenfe-dern (schwarz, Silber, schwarz) besteckter Bund. Decken rechtsschwarz und Silber, links roth und Silber,
No rdthausen, die Herren von.
Ein längst erloschenes adeliges Patrizier-Geschlecht zu Erfurt,aus welchem Rudolph v. N. 1291 Bürger zu Erfurt war und als Zeugein dem Verkaufe der Gerichte, Voigtei und 30.) llufe Landes zu Gis-persleben-Kiliani von dein Grafen Albert v, Gleichen an etliche Patri-zier zu Erfurt gedacht wird. Derselbe war 1306 im Käthe der StadtErfurt, Eckbrecht v. N. war 1357 Rathsmeister und Gatzo v. N. be-kleidete dasselbe Amt, — Das Stammhaus des Geschlechts scheintda gestanden zu haben, wo jetzt (drei Stunden von Erfurt im Gross-herzogtluim Sachsen-Weimar) die Kirche des Dorfes Ried-Nordthausen,im Erfurter Patois Nurzen und Ried-Nurzen genannt, steht. — Imehemaligen Stifte Merseburg besass dieses Geschlecht den RittersitzGollenberg,
Nosarzewskr, die Herren von.
Einer v. N. war 1806 Lieutenant im Regiment v. Rourpiette Dra-goner und ist gegenwärtig Landrath im Kreise Schrimm (Regierungs-Bezirk Posen).