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Mark — Marschall.
Mark, die Grafen von der.
König Friedrich Wilhelm II. hatte von der znr Gräfin v. Lich-tenau am 28. April 1794 erhobenen Kncke, verehelichte Kitz, einenSohn und eine Tochter, den Grafen Friedrich Wilhelm Moriz Alexan-der v. d. Mark, geh. am 4. Jan. 1779, gest am 1. Aug. 1787 zuBerlin, wo sicli in der Dorotheenstädtschen Kirche sein schönes Denk-mal befindet — und die Gräfin Mariane Dielerike v. d. M , geb. am29. Febr. 1770, vermählt am 17. Decbr. 1797 mit dem KrbgrafenFriedrich zu Stolberg-Stolberg (gest. den 23. Decbr. 1805), von dem-selben wurde sie geschieden 1799, später vermählte sie sich mit einemHerrn v. Miaskowski, aus welcher Khe ein Sohn lebt (m. s. d. Art.).Sie starb im August 1814. Diese grällichen Geschwister führten imgespaltenen silbernen und blauen Felde, hier einen königlichen Zep-ter, dort einen halben schwarzen preussischen Adler mit Krone undKleestengel. Auf dem Helme eine neunperlige Krone, aus welcherder preussische gekrönte Adler wächst. Zwei geharnischte Kitter mitoffenem Visier und in der Rechten eine Lanze mit Streitkolben hal-tend , sind zu Schildhalteru gewählt. Das Schild steht auf einem Po-stament, das mit einem schwarz und silbernen Schach überzogen ist.
Markgraf, der, (Markgrafen, die.)
F.in zu Erfurt erloschenes adeliges Patrizier-Geschlecht, dessenUrsprung nicht ermittelt ist. Es besass zu Erfurt einen adeligenHof, von dem die Markgrafen-Gasse noch den Namen trägt. Johannder Markgraf wurde am Mittwoch vor Palmarum 1438 nebst anderenEdlen und Patriziern mit den Gerichten , Zinsen und andern adeligenHerrschaftsrechten zn Gispersleben - Kiliani vom Grafen Adolph v.Gleichen beliehen. Wenn das Geschlecht, durch Verfall, eiloschen,ist unbekannt; noch giebt es aber in der niedern Bürgerklasse vonErfurt den Namen Markgraf.
iVlarklowski (ck), die Herren von.
Von dieser westprenssischen, polnischen, aucli in Schlesien vor-kommenden Familie haben viele Mitglieder im preussischen Heere ge-dient, die sich zum Theil v. Marklowsky und v. Marcklowski ge-schrieben haben. ~h
Marktmeister, der, die.
Ein erloschenes adeliges Patrizier-Geschlecht zu Erfurt, aus wel-chem Eberhardts Marktmeister Sohn, Gotlschalk, die Gerichte, Voigteiund 30J Hufe Landes zu Gisperslehen-Kiliani von dem Grafen AlbertGleichen 1291 erkaufte, und Goilschalk und Reichmar 1306 Raths-meister. — Es hat seinen Namen von seinem Amte (ehemaligemerzbischöllichen mainzischen Marktmeister) erhalten.
Marschall, die Grafen, Freiherren und Herren von,Bd. III. S. 357.
Ein Zweig dieses alten Geschlechtes erhielt vom König FriedrichWilhelm 1. ein Anerkennungsdiplom unter dem 16. Decbr. 1717. Es