Mannowsky — Margarethen.
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phalen. — Diese Familie führt in) schwarzen Schiide zwei von derrechten znr linken Seite schräg- gelegte Balken. Auf der Krone stellenzwei schwarz und silberne Büffelhörner, aus jedem der Mundstückederselben wächst ein grüner Zweig mit drei weissen Sclineeglöcklein.Decken Silber und schwarz.
Mannowsky, die Herren von.
Eine westpreussische Familie. Ihr gehört der Major a. D. v. M.an, der bis zum Jahre 1806 in dem Regiment Prinz Wilhelm vonBraunschweig zu Prenzlau stand. Zu Lingen befand sicli ebenfallsein Zweig dieser Familie. Zu Berlin starb am 3. Novbr. 1771 KarlAugust v. M., der mit Elisabeth v. Koslowka vermählt war. Er hattedem siebenjährigen Kriege beigewohnt, und war später im Invaliden-hause versorgt worden.
Mansfeld, die Fürsten u. Grafen v., Bd. III. S. 34S.
Der grösste Mann des Geschlechtes war Graf Peter Ernst v. M,,Gouvernator von Luxemburg, der 1604 in seinem 87sten Jahre starb.Sein Sohn Karl v. M., in den Fiirstenstand erhoben, starb 1595 vordem Vater. Sein natürlicher, mit Madame Mailing erzeugter Sohn,Ernst, spielte im 30jährigen Kriege eine bedeutende Rolle; er starb1626. — Peter Ernst v. M. war von der Heldrungener Linie. SeinNeffe war Philipp Ernst v. M Mit Joseph IVenzcl Johann Nepomukerlosch 1780 der Mannsstamm der Fürsten v. Jondi und Grafen v. M.Die Allodialgiiter erbte seine älteste Stiefschwester, Maria IsahelleAnne Ludmilla, Gemahlin des Fürsten Franz Gundamar v. Colloredo,der den Namen eines Fürsten v. Colloredo-Mansfeld annahm.
Margarethen (Matthen, Marten), die Herren v. d.
Ein ehemaliges altadeliges Geschlecht, welches im Jahre 1321Pfandinhaber der Mainzisch-Sächsisch-Hessischen gemeinschaftlichenVoigtei zu Miihlhausen im Kreise Erfurt war. Es besass daselbst dasPatriziat und in der St. Nicolai-Kirche ein Krbbegräbniss. Als Stamm-vater wird Damian genannt, der 1295 starb und Herrmann, Friedrichund Gerlach hinteriiess. Schon vor ihnen hatte es die Vorstadt St.Margarethen von Miihlhausen besessen, von der es erblich den Namenannahm. Mit den Grafen v. Gleichen kamen sie als deren Hofjunkernach Erfurt, woselbst Herrmann v. d. M. 1404 das Bürgerrecht er-warb. Von des Letztern zwei Söhnen, stiftete Herhord, kaiserl. Rath,die Lauenburger Linie, welche, als die Linie der v. d. Margarethen-Kesselborn mit Gerlach, kurfiirstl. mainzischen Rath und Vitzthum zuErfurt, 1510 erlosch, der 1493 seinen Antheil an das Dorf Eschenbergdem Grafen Siegmund v. Gleichen verkauft hatte, eine Wappenver-mehrung mit Beilegung des Namens v. Lauen oder Löwenburg erhielt.Herrmann v. d. M. setzte die Herrmannsche Linie fort — iDie Lauen-burger Linie erlosch gegen die Mitte des 17ten Jahrhunderts mit Mel-chior Friedrich, gräflich scliwarzburgschen Amtmann zu Arnstädt, unddie Herrmannsche und mit ihr zugleich das ganze Geschlecht 1662 mitHenning v. d. M., Polizei-Aeltester und oberster Rathsmeister derfreien Stadt Erfurt, welcher mit Schild und Helm begraben wurde.