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Lübeck — Luder.
und dritten blauen Felde drei goldene Sterne, ins Dreieck gestellt.Ant dem gekrönten Helme wächst ein wilder bärtiger, um Kopf undHüften bekränzter Mann, der in jeder Hand eine Kornähre hält.Decken rechts blau und Gold, links rotli und Gold.
Lübeck, die Herren von.
Im Jahre 1411 wurde Nicolas v. L., gebürtig aus Kisenacli, zumBischof von Merseburg erwählt, in welcher Würde er 1432 starb. Ersoll früher Dechant zu Erfurt und Markgraf Friedrichs des Streit-baren in Meissen Kanzler gewesen sein. In Niedersachsen, nament-lich in Hannover, auch in Schlesien, sollen Edelleute dieses Namensansässig gewesen sein. Andere Zweige dieser Familie erscheinen alsbürgerliche. Im Jahre 1806 stand in der preussischen Artillerie zuBerlin ein Lieutenant L., der 1809 die Erlaubniss erhielt, in fremdeDienste zu gehen und 1828 herzogl. braunschweigischer Major undChef der herzogl. Artillerie war. — Ein Postinspector v. L. erhieltam 17. Jan. 1816 ein Anerkennungs-Diplom seines Adels. Diese Fa-milie führt ein goldenes Schild, das durch eine breite, vom obernrechten zum untern linken Winkel gezogene schwarze Strasse schräggetheilt ist, auf derselben schreitet ein goldener Löwe, nach derrechten Seite. Er hält in der rechten Pranke eine schwarze Fahneam goldenen Stiele, dieselbe liegt über seinem Rücken. In dem obernlinken und in dem untern rechten Winkel des Schildes steht eineschwarze französische Lilie. Dieses Schild ist mit zwei gekröntenHelmen besetzt, auf dem rechten oder vordem ist ein mit der Liliebelegter Pfauenschweif, auf dem linken sind zwei goldene, mit derschwarzen Strasse belegte Büffelhörner vorgestellt, zwischen ihnensteht aufspringend der um etwas verkürzte Löwe mit der Fahne.Decken schwarz und Gold. — M. s. Hühner VIII. Bd. liist. 682.Gauhe II. Bd. S. 662. Gruppens Geschichte von Hannover S. 32.Wappenbuch der preuss. Monarchie III. Bd. S. 91.
Lücken, die Herren von.
Eine mecklenburgische Familie, aus welcher Mitglieder in derpreuss. Armee in verschiedenen Zeiten gedient haben und noch dienen.
Liidemann, die Herren von, Bd. III. S. 315.
Diese Familie führt im goldenen Schilde einen blauen Schwan,im Nest sitzend und seine Jungen mit dem Blut aus seiner Brustnährend. Auf dem Helme stehen zwei preuss. Adlerflügel mit denKleestengeln belegt. Decken Gold und blau. Wappenbuch der preuss.Monarchie III. Bd. S. 91.
Lud er, die Herren von.
Der König Friedrich Wilhelm II. erhob am 13. März 1787 JohannWilhelm L., Stiefsohn des Geh. Raths und Kanzlers der UniversitätHalle, v. Hoffmann, in den Adelstand. Er besass das Gut Dölzig imStift Merseburg. Das ihm beigelegte adelige Wappen ist mit einemHermelinmantel umgeben, und zeigt im goldeingefassten silbernenSchilde einen oben gabelförmigen Ast, über demselben und an jederSeite desselben ist ein goldener sechseckiger Stern aifgebracht. Auf