Loterbcck — Ludwig.
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Lotcrbeck, die Herren von.
Das ritterliche Geschlecht v. L., auch Loterpeck, Luterbach,Luterbeck und Lnterpeck oft in Urkunden geschrieben, kommt in derfrühem Geschichte der Mark Brandenburg vor. Der Stammvater die-ser Familie war der reiche, mit dem Markgrafen Ludwig dem alternum das Jahr 1340 in die Mark gekommene bairische Ritter MarquarAv. L., der dem genannten Markgrafen sehr wichtige Dienste leistete,besonders bei Grenzregulirungen. Im Jahre 134(4 wurde er Voigt zuSpandau und 1352 markgrällicher Marschall. Kr unterstützte denLandesherrn durch die Kraft seines Armes, wie durch seine Krfahrungund seine bedeutenden Geldmittel, daher er in die Händel jenerZeit und in die Geschichte derselben vielfach vertlochten ist, und inzahlreichen Urkunden vorkommt. Der Markgraf verlieh ihm, um einenTheil seiner Schulden abzuzahlen, das Scldoss Kremmen. Kin Streitmit den Bürgern des Städtchens Kremmen veranlasste den Kitter imJahre 1355, sein Scldoss an Koppekin v. Bredow zu verkaufen. M. s.Cerken. Cod. diplom. V. 433. VI. 444 u. 531, auch Grüvels, Bürger-meisters zu Kremmen Handschi ift, welche den Titel „KrenunenscheSchaubücher" führt.
L u b r c c b t, Herr von.
Moriz Johann v. L., Rittmeister, war Herr auf Biitow und Zie-gelwerder.
L ii eliocky, die Herren von.
Dieses polnische Geschlecht stammt von einem aus Schlesien nachPolen gekommenen Aste der Schaifgotsche, ilie in Polen nach demWappenbilde Junosga oder Baron (Schaaf, Widder) genannt wurde.Johann Joseph v. L., Starost von Ossieck, hatte zwei Neifenj demeinen, Johann Anastasius v. L., vermachte er die Stadt und Herr-schaft Barczien und dessen Bruder, Ignaz v. L., die SchupowschenGüter. Diese beiden Brüder baten 1798 um die Wiedererlangung derim Laufe der polnischen Revolution aufgegebenen Grafenwürde. Derüber sie von dem Präsidenten v. Domhart erstattete Bericht veran-lasste aber die Regierung, nicht auf dieses Gesuch einzugehen.
Luck, die Herren von, Bd. III.- S. 313.
Der unter 3) von uns erwähnte Daniel L. erhielt bei seiner Er-hebung folgendes Wappen. Im silbernen Schilde der Hals und Kopfeines schwarzen Adlers und auf der Krone zwei schwarze Adlerlliigel.Decken schwarz und Silber.
Ludwig, die Herren von, Bd. III. S. 314.
Der am 3. Septbr. 1662 geadelte und am 15. Aug. 166S mit einemAnerkennungs-Diplom von kurfiirstl. brandenburgscher Seite verseheneAmtsrath hiess Peter Ludwig, nicht wie unrichtig angegebenLudwigs, und war der Stammherr der in dem Art. Ludwig unter2) angegebenen Familie v. L. in der Neumark. — Das dieser Fa-milie vom Kaiser beigelegte Wappen zeigt im quadrirten Schilde, indem ersten und vierten Felde drei goldene Kornähren, im zweiten