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LilicnliofF — Lilicnstiöm.
nisse in der Geschichte und Länderkunde, die er später in zahl- undlehrreichen Werken niederlegte. Dieser hochverdiente Gelehrte kamam Abend seines Lebens nach Berlin, wo er vor einigen Jahren ge-storben ist. Kr war zwei Mal vermählt, zuerst mit Klisabeth Soller,aus welcher El>e ein Sohn, Maximilian Joseph Leopold Freiherr V .L., alsHauptmann in kaiserl. Österreich. Diensten stellt. Zum zweiten Malemit Josephine Charlotte Klisabeth Freiin v. Tschammer und Osten,Tochter des verstorbenen kaiserl. Österreich. General-Majors diesesNamens. Aus dieser letzten Ehe wurden ihm drei Kinder geboren.Von ihnen steht Theodur Philipp Joseph Freiherr v. L. als königl.preuss. Lieutenant im 27sten Infant.-Regiment, zngleich ist er beider Kadettenanstalt zu Berlin kommandirt, und hat sich durch meh-rere ausgezeichnete Kartenwerke verdient gemacht. Das treiben-lieheWappen zeigt im quadrirten Schilde, im ersten und vierten blauenoder lasurfarbenen Felde einen von der untern Ecke bis zur obernMitte reichenden silbernen Sparren zwischen drei silbernen Sternen,von denen zwei oben und einer unten steht. Das zweite und dritteFeld ist schwarz, und in demselben steht ein aufspringender, rechtsgekehrter goldener Löwe mit offenem Rachen und roth ausgeschlage-ner Zunge. Auf dem Schilde liegt ein offener Turnierhelm mit könig-licher Krone, auf welcher sich der Löwe etwas verkürzt wiederholt.Die Helmdecken sind rechts Gold und schwarz, links blau und Silber.(Nach vor uns liegenden Familienpapieren.) M. s. a. Materialien zurBiographie, Schneeberg 1823.
Lilicnhoff, die Herren von, Bd. III. S. 255.
Wappen. Ein quer in blau und roth getheiltes Schild. In derobern blauen Hälfte drei silberne Lilien, die mittlere etwas höher,wie die beiden andern gestellt. In der untern blauen Hälfte ein nachder rechten Seite vorschreitender Löwe. Auf dem Helme zweischwarze Adlerflügel, zwischen ihnen der Löwe verkürzt, nach derrechten Seite aufspringend, und eine Lilie in den Pranken haltend.Decken rechts blau und Silber, links roth und Gold.
Lilicnstrom, die Herren von.
Dieses altadelige Geschlecht, das auch Lielienström und Lillje-ströin geschrieben wird, und aus welchem Johann Nicodemus v. L.,schwedischer Staatssecretair, Präsident und Curator der UniversitätGreifswalde, im Jahre 1657 starb, stammt aus Schweden, von wo auses nach Pommern kam. Schon seit längern Zeiten dienten mehrereSöhne aus diesem Hause in der preussischen Armee, namentlich standeiner v. L. 1806 in Spandau beim dritten Musketier-Bataillon desRegiments v. Arnim. In dem Regiment v. Borcke zu Stettin standdamals der Fähndrich v. L., derselbe ist gegenwärtig Oberst undCommandenr des 15ten Infant.-Regiments zu Minden. Er erwarb sich1812 bei Tomaszna in Russland den Militair-Verdienstorden, und beiLeipzig das eiserne Kreuz. — Es führt dieses Geschlecht ein qua-drirtes Wappen, in dessen erstem und viertem silbernen Felde einblauer Strom, in dem zweiten und dritten blauen Felde aber einesilberne französische Lilie vorgestellt ist. Auf dem Helme stehenzwei silberne blühende Lilien an grünen Stengeln. Decken Silberund blau.